Meutenlager mit den flinken Füchsen – ein Fahrtenbericht

Da die Flinken Füchse dieses Jahr für das Bundeslager zu jung und für das Meutenlager zu alt waren, entschieden wir uns als Leiter, zumindest teilweise am Meutenlager teilzunehmen, damit wir noch wenigstens ein Bisschen Sommerlager haben. Den Rest der Zeit waren wir mit hinhajken beschäftigt.

Der Hajk begann am Freitag und als wir in Rheinsberg ankamen, gab es erst mal für alle ein Eis bei Eiz. Ein grandioser Beginn für alle! Danach sind wir noch wenige Kilometer gelaufen, bis wir im Naturschutzgebiet am Witwesee waren. Dort wollten wir übernachten, wurden allerdings von Anwohnern vor den patrouillierenden Rangern gewarnt, die offenbar regelmäßig das Naturschutzgebiet durchkämmen, um Herumtreiber wie uns vom Schlafen abzuhalten. Aus diesem Grund überquerten wir die Bahngleise, die als Grenze des Naturschutzgebietes fundierten und schlugen unweit davon unser Zelt auf. Die Gleise kamen uns ungenutzt vor, weshalb wir auch keine Angst hatten, uns darauf fortzubewegen. Auf den Gleisen kam man auch schneller voran als durch das Unterholz.

Am nächsten Morgen erkundeten zwei Kinder der Gruppe die Gleise in eine Richtung, kamen dann aber panisch schreiend mit einem Zug im Schlepptau zurück. Offenbar waren die Gleise doch noch in Betrieb. Nach dem Abbauen unserer Kohte und nachdem wir mehrmals die Gelegenheit hatte, den vorbeifahrenden Zügen zuzuwinken, ging es weiter Richtung See und dann war Zeit für alle zum Baden. Zum Mittagessen brauchten wir locker 1,5 Stunden, um Kartoffelpüree zu kochen, dann wanderten wir noch bis zur Dämmerung weiter und bauten schließlich Kröten und eine andere Sonderkonstruktion an einem Karpfenteich. In der Nacht regnete es und es tröpfelte noch stundenlang aus den Bäumen. Eine Kröte soff ab aber sonst blieben wir größtenteils trocken.

Nachdem die Planen annähernd getrocknet waren, liefen wir die letzten Kilometer bis nach Großzerlang. Dort wurden wir freundlich von einigen Mitarbeitern und Andi empfangen. Da wir noch genug zu essen hatten, waren wir noch einen Tag lang völlig unabhängig vom Lager. Nach einer endlich mal nahezu bequemen Nacht waren wir am nächsten Tag noch mit Kanus auf dem Pälitzsee und Umgebung unterwegs. Wir waren wieder voller Energie, weil es zum Frühstück Nudeln bis zum Abwinken gab. Auf einen Tipp von Mirko hin, aßen wir Fischbrötchen in einem kleinen Lokal hinter der Schleuse. Danach ging es mal wieder baden. Bis auf die eine Nacht hatten wir sehr großes Glück mit dem Wetter. Am Nachmittag kamen wir dann offiziell auf dem Lager an und es gab das erste Mal seit Tagen wieder richtig schöne Mumpe (mehr als ausreichend gewürztes Chilli).

Auf dem Lager konnten die Flinken Füchse dann an den Punkten teilnehmen, auf die sie Lust hatten und sie durften mehrfach länger aufbleiben als der Rest der Teilnehmer. An einem Tag durften wir die Bösen spielen und alle mit Seewasser nassspritzen, wir sollten uns dann aber auch ziemlich schnell tot stellen, damit die kleineren Kinder, also die Guten gewannen. An einem Abend hatten wir eine richtig schöne Singerunde auf dem Steg und so hatten wir selbst auf einem größeren Lager unsere ganz eigenen schönen Momente in der kleinen Gruppe.

Andrea

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