27.1.26 – Veröffentlichung der Aufarbeitungsstudie zu sexualisierter Gewalt im VCP

Mit der Veröffentlichung der Studie findet ein wichtiger Zwischenschritt in der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt ihren Abschluss. Wir kennen heute noch nicht alle Antworten auf die Fragen, die sich aus den Erkenntnissen der Studie ergeben.

Wir werden uns jetzt vertieft mit den Ergebnissen und Empfehlungen der Studie auseinandersetzen.

Ziel ist es, allen Interessierten im und um den VCP die Möglichkeit zu geben, die Studie kritisch zu lesen und mit der Verbandsleitung sowie Expert*innen den Dialog fortzuführen.

Nach zweieinhalb intensiven Jahren ist der wissenschaftliche Aufarbeitungsprozess zur Geschichte sexualisierter Gewalt im VCP abgeschlossen.

Die Studie beleuchtet den Zeitraum von 1973 bis 2020 und untersucht alle abgeschlossenen Interventionsfälle.

Im Mittelpunkt stehen die Belange von Betroffenen sexualisierter Gewalt sowie die kritische Auseinandersetzung mit der Kultur des Schweigens innerhalb unseres Verbandes.

Die zentralen Fragestellungen der Studie waren unter anderem:

  • Wie lässt sich das Phänomen sexueller Missbrauch im VCP von 1973 bis 2020 beschreiben?

  • Wer waren die Täter_innen? Gab es Täter_innennetzwerke?

  • Welche kulturellen und strukturellen Faktoren haben sexuellen Missbrauch im VCP begünstigt?

  • Wie sind Verantwortungsträger_innen mit Täter_innen und Betroffenen umgegangen?

  • Wie ist dieser Umgang im gesellschaftspolitisch-historischen Kontext und aus heutiger Perspektive zu bewerten?

Stamm gründen – Möglichkeiten und Hilfsangebote…

Hier wachsen Kinder in der Gemeinschaft an selbstgewählten Herausforderungen. Sie erleben Abenteuer in der Natur. Sie entdecken und entwickeln eigene Fähigkeiten und ihre Rolle in der Gemeinschaft. Sie übernehmen schrittweise Verantwortung für sich, für die Gemeinschaft, die Gesellschaft und für die Schöpfung.

  • Du möchtest auch Teil der globalen Pfadfinder*innen-Bewegung sein? Arbeite gemeinsam mit über 57 Millionen Mitgliedern daran, die Welt besser zu machen!
  • Dein Engagement soll Wirkung zeigen? Nutze deine Zeit und Tatkraft und schaffe einen sozialen Mehrwert!
  • Du möchtest dich für Kinder und Jugendliche einsetzen? Leiste deinen Beitrag für die Entwicklung junger Menschen – und vielleicht auch für deine Kinder!
 
 

Es ist eigentlich ganz leicht! Das Beste daran im VCP einen neuen Stamm zu gründen, ist unserer Erfahrung und unser Support. Wir begleiten alle Gründer*innen von der Idee bis zum erfolgreichen Start und weit darüber hinaus. Seit einiger Zeit werden Stammesgründungen im VCP aktiv gefördert und so hat sich ein ansehnlicher Erfahrungsschatz gebildet. Auch wenn die Startvoraussetzungen immer unterschiedlich sind, hat sich doch ein klarer Ablauf bewährt:

  • Kennenlernen
  • Idee kommunizieren, Mitstreiter*innen finden, Team aufbauen. 
  • Vernetzen mit bestehenden Gruppen
  • Grundlagen schaffen und Start planen
  • Start mit Werbung, Gruppenstunden und aktiver Elternarbeit

Der Support von Seiten des Verbandes ist ein relevanter Faktor für den Erfolg einer Gründung, aber nicht etwa weil hier geheimes Wissen vermittelt wird, sondern weil Erfahrungen ausgetauscht werden, Ressourcen geteilt werden, Energie und Motivation gesammelt wird und strategisch an Zielen und Meilensteinen gearbeitet wird.

Eigentlich braucht man nicht viel für eine Stammesgründung. Insbesondere benötigt man für den Start weit weniger materielle Ressourcen als man denkt. Neben einem kleinen, verlässlichen Team sind insbesondere Gruppenstundenideen, Spiele, Lieder und Aktionen wichtig. Daher machen wir Stämmen diese Informationen und Materialien zugänglich. Darüber hinaus gibt es viele weitere Tools, die wir als Verband zur Verfügung stellen, damit unsere Stämme sich inhaltlich und strukturell zielführend weiterentwickeln können.

 
Gutes Gelingen und Gut Pfad
 
Dein VCP
 

Neue Freiwillige in Landesbüro und OKJA

Hallo, ich bin Anna und ich habe am 01.09.25 mein FSJ begonnen.

Ich bin seit vielen Jahren beim Stamm Kelten bei den Pfadfindern und habe dort schon viel Zeit damit verbracht, Freizeit für Kinder zu gestalten. Da mir das sehr viel Spaß bereitet und ich neben der Schule auch in einem Hort gearbeitet habe, wollte ich die Arbeit mit Kindern in meinem FSJ weiterverfolgen. Daher freue ich mich, mein FSJ  in der Abenteueroase und beim VCP machen zu können. Ich kann so mehr über den Umgang mit Kindern lernen und kann sogar Teile meines Hobbys mit einbinden.

Gestartet habe ich am 01.09.25 in der Abenteueroase direkt mit dem Ferienprogramm zum Thema Feuer und Flamme. Außerhalb der Ferien bin ich zweimal in der Woche im Landesbüro und begleite außerdem verschiedene Veranstaltungen im Jahresprogramm. Ansonsten verbringe ich meine Zeit in der Abenteueroase und unterstütze dort bei der Kinder- und Jugendbetreuung.

Ich freue mich sehr auf das kommende Jahr, einerseits auf die Arbeit mit Kindern in der Abenteueroase, andererseits auf die Arbeit im Büro und darauf, die Strukturen des VCPs kennenzulernen.

 

World Thinking Day 2025: Activity Pack

Der World Thinking Day wird jedes Jahr am 22. Februar gefeiert. Er bietet uns Pfadfinder*innen die Gelegenheit, die globale Bewegung der World Association of Girl Guides and Girl Scouts (Weltorganisation der Pfadfinder*innen), kurz WAGGGS, zu feiern, indem wir uns verknüpfen und internationale Freundschaften pflegen.

An diesem Tag können wir Neues lernen und für globale Themen aktiv werden. Wir feiern den World Thinking Day seit 1926, als er auf der 4. Weltkonferenz der WAGGGS in den USA zum internationalen Tag der Freundschaft ernannt wurde. Der 22. Februar wurde ausgesucht, weil er der Geburtstag von zwei bedeutenden Persönlichkeiten in der Geschichte der Pfadfinderinnen ist: Olave Baden-Powell, die erste World Chief Guide (Oberhaupt der Pfadfinderinnen weltweit), und Lord Robert Baden-Powell, der Gründer der Pfadfinderbewegung.

Ab sofort findest du auf der Homepage des Ringes Deutscher Pfadfinder*innenverbände das Activity Pack 2025 mit vielen tollen Gruppenstundenideen zum Thinkingday.

Das Paket reflektiert die Geschichte der Pfadfinderinnenbewegung und ihren Zusammenhang mit dem Kolonialismus. Die Pfadfinderbewegung entstand 1907 im Vereinigten Königreich, die Pfadfinderinnen folgten 1910. Bereits zuvor gab es Gruppen in mehreren Ländern.

Der Kolonialismus hatte schwerwiegende Auswirkungen auf die Anfänge der Bewegung und die Entstehung sowie Entwicklung vieler nationaler Pfadfinderinnenorganisationen. Auch heute haben diese Aspekte noch Einfluss auf unsere Bewegung. Indem wir mehr über die Folgen des Kolonialismus lernen, können wir unsere vollständige Geschichte anerkennen und reflektieren. Das wird uns bei der Erkennung möglicher Schritte helfen, die sicherstellen, dass die Erfahrungen sowie Stimmen jeder Kultur repräsentiert, gehört und verstanden werden. Damit stellen wir sie ins Zentrum unseres Handelns – für jetzt und für immer.

Viel Spaß beim Stöbern und Ausprobieren!

Die World Association of Girl Guides and Girl Scouts unterstützt lokale Gemeinschaften und sammelt Spenden, um über 10 Millionen Pfadfinder*innen und weltweit zu fördern.

Ihr habt zwei Möglichkeiten, eure Spenden an WAGGGS zu schicken:

  • Euer nationaler Verband: Nehmt zuerst Kontakt mit ihm auf. Viele nationale Verbände sammeln Spenden, um sie an WAGGGS zu schicken.
  • Direkt an WAGGGS: Per Scheck, Kreditkarte oder Banküberweisung könnt ihr auch Spenden sammeln und online spenden. Sobald wir eure Spenden erhalten, bekommt ihr eine spezielle World Thinking Day Dankeskarte und ein Zertifikat als Zeichen unserer Wertschätzung für all eure harte harte Arbeit.