Wir suchen Sprecher*innen für den VCP!

Pfadfinden ist groß. Pfadfinden prägt fürs Leben. Pfadfinden macht Spaß. Der VCP hat unfassbar viel zu bieten und wir wissen das — aber die Menschen, die noch Pfadfinder*innen werden könnten oft noch nicht. Deswegen suchen wir 3-5 Menschen, die Lust haben, den Verband nach außen zu vertreten und zu zeigen, was Pfadfinden alles sein kann. Ob in Interviews, Reportagen oder auf Podien: Es gibt viele Bühnen, auf die wir Pfadfinden bringen wollen.  

Welche Aufgaben haben die Sprecher*innen? 

Die Aufgabe der Sprecher*innen wird viel Spaß machen: Grundsätzlich sollst du zeigen, wie großartig Pfadfinden ist und wo sich der VCP einbringt. Herausfordernde oder kontroverse Themen, bei denen Verantwortung für den Verband übernommen werden muss, liegen aber weiter bei Bundesvorstand, Generalsekretär und weiteren Mitgliedern der Bundesleitung. Das bedeutet, dass du nur Anfragen zu Themen übernehmen wirst, die das Bild des Verbands und von Pfadfinden generell stärken: Das kann z.B. ein Interview zur Rolle von Pfadfinden im Leben junger Menschen sein, eine Reportage, bei der du von einem oder einer Journalist*in begleitet wirst oder eine Podiumsdiskussion mit der Frage, wie man die Demokratie bei jungen Menschen stärken kann. 

Die Aufgabe der Sprecher*innen ist also, die Arbeit, Haltungen und Forderungen des Verbands nach außen zu vertreten. Es braucht dafür rhetorische Fähigkeiten und inhaltliches Wissen. Wir unterstützen dich dabei, beides zu bekommen: Du musst aber bereit sein, sie zu üben und zu lernen. Die Teilnahme an einem Pressetraining und an Vorbereitungen ist verpflichtend. Nach Möglichkeit solltest du auch an anderen Veranstaltungen des Verbands, z.B. dem bundesweiten Arbeitstreffen ZAK!, teilnehmen. 

Außerdem solltest du bereit sein, bis mindestens 2028 als Sprecher*in verfügbar zu sein. 

Wann solltest du dich bewerben? 

Wenn du etwa 16-27 Jahre alt bist, begeistert von VCP und Pfadfinden bist und Lust auf öffentliche Auftritte hast. Wir wünschen uns, dass du nicht nur Sprecher*in sein willst, sondern auch sonst eine Aufgabe im VCP hast — sei es als Gruppenleitung oder in der Arbeit auf Landes- oder Bundesebene. Wichtig ist, dass du authentisch aus deinem Pfadileben berichten kannst. 

Solltest du ein paar Jahre jünger oder älter sein, melde dich gerne trotzdem bei uns. 

Erfahrung in öffentlichen Auftritten ist keine Voraussetzung. Wir organisieren Trainings und üben gemeinsam. 

Die Sprecher*innen sollen auch zeigen, wie vielfältig Pfadfinden sein kann: Verschiedene Geschichten, verschiedene Identitäten, verschiedene Erfahrungen. Bewirb dich sehr gerne, egal, ob du schon dein ganzes Leben Pfadi bist oder als Quereinsteiger*in dazugekommen. Gerade über Bewerbungen von Frauen*, BIPoC, queeren Menschen, Menschen mit Behinderung oder mit anderen öffentlich benachteiligten Eigenschaften freuen wir uns sehr. 


hard facts 

  • zwischen 16-27 Jahre alt  
  • aktive Arbeit im Verband 
  • VCP-Mitglied 
  • Beauftragung bis mindestens 2028 

So läuft die Auswahl 

Bis zum 08. Mai kannst du dich hier bewerben. Du musst uns dafür ein bisschen über dich selbst erzählen und ein Motivationsschreiben einreichen. 

Die Auswahl wird von den Stibu, Paula, Carla und Stefanie, den Bundesleitungen der Referate Kommunikation und Netzwerke getroffen. 

Die erste Vorauswahl findet aufgrund des Motivationsschreibens und deiner Bewerbung statt. Wenn dein Profil zur Sprecher*innenrolle passt, laden wir dich auf ein Pressetraining am 05. und 06. Juni ein. Dort lernst du wichtige Skills für die Pressearbeit und hast die Gelegenheit, die anderen Bewerber*innen und die Pressekoordination kennenzulernen. Solltest du aus schwerwiegenden Gründen keine Zeit haben, finden wir eine andere Lösung, dich kennenzulernen. 

Dieses Kennenlernen nutzen wir als Grundlage, um der gesamten Bundesleitung einen Vorschlag zu machen. Sie wird euch dann beauftragen. 

Für die Bewerbungen gibt es eine Quote von mind. 50% FLINTA*-Plätzen, d.h. Plätzen, die an Frauen, Lesben, inter*, nonbinäre, trans* und agender Menschen vergeben werden. Grund dafür ist, dass die Presse diese Menschen manchmal unterrepräsentiert. Das wollen wir ausgleichen. Du kannst dich auf einen FLINTA*-Platz bewerben, wenn du dich als solche identifizierst, musst es aber nicht tun. 

Hast du Fragen? Melde dich jederzeit bei kommunikation@vcp.de  

15. April 2026 – Jugendworkshop zu sozialen Medien

Aktuell wird ein Mindestalter für soziale Medien intensiv diskutiert. Diese Debatte möchten wir als grüne Bundestagsfraktion gemeinsam mit jungen Menschen führen.

Daher planen wir einen Workshop mit Jugendlichen sowie ein anschließendes Fachgespräch, um Perspektiven junger Menschen auf soziale Medien und mögliche Regulierungen einzubeziehen.

Am Fachgespräch nehmen neben den Jugendlichen auch Vertreter*innen aus Elternschaft und Schule, Fachleute aus Kinder- und Jugendhilfe sowie Psychologie und Abgeordnete der grünen Bundestagsfraktion teil. Ziel ist es, jungen Menschen eine starke Stimme in dieser Debatte zu geben.

Termin: Mittwoch, 15. April 2026, im Deutschen Bundestag in Berlin

Workshop: 9:00–12:00 Uhr

Fachgespräch: 13:00–15:30 Uhr

Für den Workshop möchten wir 15–20 Jugendliche ab 14 Jahren gewinnen. In diesem Zusammenhang haben wir auch an Ihre Organisation gedacht und würden uns sehr freuen, wenn Sie uns unterstützen.

Bitte leiten Sie die Ausschreibung an interessierte Jugendliche weiter.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen

Theo Toppe

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Dr. Theo Toppe

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Büro Denise Loop, MdB

Sprecherin für Bildung, Familie, Senior*innen und Jugend

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag

Platz der Republik 1

11011 Berlin

Tel. 030 227 75 580

Mobil 017630780627

Start ins FSJ – Vorstellung

Hallo, ich bin Abd Alillah

Ich mache mein FSJ im VCP, ich bin 18 Jahre alt und freue mich auf die Arbeit im Landesbüro und auf der Abo, ich bin meistens von 10-13 Uhr im Büro und danach auf der Abo, ich habe mein FSJ am 01.03.2026 angefangen und werde mein FSJ bis zum 31.08.2026 machen, bis dahin will ich mein FSJ dafür nutzen um mehr Arbeitserfahrungen zu sammeln, einen guten Einstieg in das Arbeitsleben nutzen, denn ein FSJ ermöglicht mir das und ich kann mehr über Kinder kennenlernen z.B. über den Umgang mit Kindern, sie besser verstehen zu können, ihnen etwas beibringen zu können, das liegt mir sehr am Herzen.

Wenn ihr irgendwelche Fragen habt, dann könnt ihr mich gerne persönlich auf Veranstaltungen fragen oder einfach eine E-Mail schreiben: fsj@vcp-bbb.de oder Telefon im Büro 030-3191113

Osterferienprogramm der Abenteueroase

In der ersten Osterferienwoche wird es in der Abenteueroase wieder bunt, kreativ und abenteuerlich!

Vom 30.03. bis 02.04.2026 erwartet die Kinder und Jugendlichen ein abwechslungsreiches Ferienprogramm voller Spaß und gemeinsamer Erlebnisse.

🕙 Öffnungszeiten: täglich von 10:00 – 15:00 Uhr
🎉 Programmstart: jeweils ab 11:00 Uhr
Kostenlos & ohne Anmeldung

Unser Osterferienprogramm

Montag, 30.03.: T-Shirts bedrucken
Werde kreativ und bedrucke ein Shirt oder einen Beutel. Beutel haben wir vor Ort, T-Shirts kannst du gerne von zuhause mitbringen!

Dienstag, 31.03.: Schnipseljagd
Gemeinsam gehen wir auf spannende Schatzsuche durch die Abenteueroase.

Mittwoch, 01.04.: Stockbrot am Lagerfeuer
Wir machen es uns am Feuer gemütlich und backen leckeres Stockbrot.

Donnerstag, 02.04.: Ostereier suchen und bemalen
Zum Abschluss wird es osterlich – mit großer Suche und bunten Kunstwerken.


❗ Zweite Ferienwoche geschlossen

Bitte beachten: In der zweiten Osterferienwoche (06.–12.04.2026) bleibt die Abenteueroase geschlossen.


Wir freuen uns auf viele Abenteurerinnen und Abenteurer! 🐰🌷

Ort: Abenteueroase, Bergstraße 51, 12169 Berlin
Kontakt: abo.ok.ja@vcp-bbb.de

27.1.26 – Veröffentlichung der Aufarbeitungsstudie zu sexualisierter Gewalt im VCP

Mit der Veröffentlichung der Studie findet ein wichtiger Zwischenschritt in der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt ihren Abschluss. Wir kennen heute noch nicht alle Antworten auf die Fragen, die sich aus den Erkenntnissen der Studie ergeben.

Wir werden uns jetzt vertieft mit den Ergebnissen und Empfehlungen der Studie auseinandersetzen.

Ziel ist es, allen Interessierten im und um den VCP die Möglichkeit zu geben, die Studie kritisch zu lesen und mit der Verbandsleitung sowie Expert*innen den Dialog fortzuführen.

Nach zweieinhalb intensiven Jahren ist der wissenschaftliche Aufarbeitungsprozess zur Geschichte sexualisierter Gewalt im VCP abgeschlossen.

Die Studie beleuchtet den Zeitraum von 1973 bis 2020 und untersucht alle abgeschlossenen Interventionsfälle.

Im Mittelpunkt stehen die Belange von Betroffenen sexualisierter Gewalt sowie die kritische Auseinandersetzung mit der Kultur des Schweigens innerhalb unseres Verbandes.

Die zentralen Fragestellungen der Studie waren unter anderem:

  • Wie lässt sich das Phänomen sexueller Missbrauch im VCP von 1973 bis 2020 beschreiben?

  • Wer waren die Täter_innen? Gab es Täter_innennetzwerke?

  • Welche kulturellen und strukturellen Faktoren haben sexuellen Missbrauch im VCP begünstigt?

  • Wie sind Verantwortungsträger_innen mit Täter_innen und Betroffenen umgegangen?

  • Wie ist dieser Umgang im gesellschaftspolitisch-historischen Kontext und aus heutiger Perspektive zu bewerten?

Stamm gründen – Möglichkeiten und Hilfsangebote…

Hier wachsen Kinder in der Gemeinschaft an selbstgewählten Herausforderungen. Sie erleben Abenteuer in der Natur. Sie entdecken und entwickeln eigene Fähigkeiten und ihre Rolle in der Gemeinschaft. Sie übernehmen schrittweise Verantwortung für sich, für die Gemeinschaft, die Gesellschaft und für die Schöpfung.

  • Du möchtest auch Teil der globalen Pfadfinder*innen-Bewegung sein? Arbeite gemeinsam mit über 57 Millionen Mitgliedern daran, die Welt besser zu machen!
  • Dein Engagement soll Wirkung zeigen? Nutze deine Zeit und Tatkraft und schaffe einen sozialen Mehrwert!
  • Du möchtest dich für Kinder und Jugendliche einsetzen? Leiste deinen Beitrag für die Entwicklung junger Menschen – und vielleicht auch für deine Kinder!
 
 

Es ist eigentlich ganz leicht! Das Beste daran im VCP einen neuen Stamm zu gründen, ist unserer Erfahrung und unser Support. Wir begleiten alle Gründer*innen von der Idee bis zum erfolgreichen Start und weit darüber hinaus. Seit einiger Zeit werden Stammesgründungen im VCP aktiv gefördert und so hat sich ein ansehnlicher Erfahrungsschatz gebildet. Auch wenn die Startvoraussetzungen immer unterschiedlich sind, hat sich doch ein klarer Ablauf bewährt:

  • Kennenlernen
  • Idee kommunizieren, Mitstreiter*innen finden, Team aufbauen. 
  • Vernetzen mit bestehenden Gruppen
  • Grundlagen schaffen und Start planen
  • Start mit Werbung, Gruppenstunden und aktiver Elternarbeit

Der Support von Seiten des Verbandes ist ein relevanter Faktor für den Erfolg einer Gründung, aber nicht etwa weil hier geheimes Wissen vermittelt wird, sondern weil Erfahrungen ausgetauscht werden, Ressourcen geteilt werden, Energie und Motivation gesammelt wird und strategisch an Zielen und Meilensteinen gearbeitet wird.

Eigentlich braucht man nicht viel für eine Stammesgründung. Insbesondere benötigt man für den Start weit weniger materielle Ressourcen als man denkt. Neben einem kleinen, verlässlichen Team sind insbesondere Gruppenstundenideen, Spiele, Lieder und Aktionen wichtig. Daher machen wir Stämmen diese Informationen und Materialien zugänglich. Darüber hinaus gibt es viele weitere Tools, die wir als Verband zur Verfügung stellen, damit unsere Stämme sich inhaltlich und strukturell zielführend weiterentwickeln können.

 
Gutes Gelingen und Gut Pfad
 
Dein VCP
 

Neue Freiwillige in Landesbüro und OKJA

Hallo, ich bin Anna und ich habe am 01.09.25 mein FSJ begonnen.

Ich bin seit vielen Jahren beim Stamm Kelten bei den Pfadfindern und habe dort schon viel Zeit damit verbracht, Freizeit für Kinder zu gestalten. Da mir das sehr viel Spaß bereitet und ich neben der Schule auch in einem Hort gearbeitet habe, wollte ich die Arbeit mit Kindern in meinem FSJ weiterverfolgen. Daher freue ich mich, mein FSJ  in der Abenteueroase und beim VCP machen zu können. Ich kann so mehr über den Umgang mit Kindern lernen und kann sogar Teile meines Hobbys mit einbinden.

Gestartet habe ich am 01.09.25 in der Abenteueroase direkt mit dem Ferienprogramm zum Thema Feuer und Flamme. Außerhalb der Ferien bin ich zweimal in der Woche im Landesbüro und begleite außerdem verschiedene Veranstaltungen im Jahresprogramm. Ansonsten verbringe ich meine Zeit in der Abenteueroase und unterstütze dort bei der Kinder- und Jugendbetreuung.

Ich freue mich sehr auf das kommende Jahr, einerseits auf die Arbeit mit Kindern in der Abenteueroase, andererseits auf die Arbeit im Büro und darauf, die Strukturen des VCPs kennenzulernen.

 

World Thinking Day 2025: Activity Pack

Der World Thinking Day wird jedes Jahr am 22. Februar gefeiert. Er bietet uns Pfadfinder*innen die Gelegenheit, die globale Bewegung der World Association of Girl Guides and Girl Scouts (Weltorganisation der Pfadfinder*innen), kurz WAGGGS, zu feiern, indem wir uns verknüpfen und internationale Freundschaften pflegen.

An diesem Tag können wir Neues lernen und für globale Themen aktiv werden. Wir feiern den World Thinking Day seit 1926, als er auf der 4. Weltkonferenz der WAGGGS in den USA zum internationalen Tag der Freundschaft ernannt wurde. Der 22. Februar wurde ausgesucht, weil er der Geburtstag von zwei bedeutenden Persönlichkeiten in der Geschichte der Pfadfinderinnen ist: Olave Baden-Powell, die erste World Chief Guide (Oberhaupt der Pfadfinderinnen weltweit), und Lord Robert Baden-Powell, der Gründer der Pfadfinderbewegung.

Ab sofort findest du auf der Homepage des Ringes Deutscher Pfadfinder*innenverbände das Activity Pack 2025 mit vielen tollen Gruppenstundenideen zum Thinkingday.

Das Paket reflektiert die Geschichte der Pfadfinderinnenbewegung und ihren Zusammenhang mit dem Kolonialismus. Die Pfadfinderbewegung entstand 1907 im Vereinigten Königreich, die Pfadfinderinnen folgten 1910. Bereits zuvor gab es Gruppen in mehreren Ländern.

Der Kolonialismus hatte schwerwiegende Auswirkungen auf die Anfänge der Bewegung und die Entstehung sowie Entwicklung vieler nationaler Pfadfinderinnenorganisationen. Auch heute haben diese Aspekte noch Einfluss auf unsere Bewegung. Indem wir mehr über die Folgen des Kolonialismus lernen, können wir unsere vollständige Geschichte anerkennen und reflektieren. Das wird uns bei der Erkennung möglicher Schritte helfen, die sicherstellen, dass die Erfahrungen sowie Stimmen jeder Kultur repräsentiert, gehört und verstanden werden. Damit stellen wir sie ins Zentrum unseres Handelns – für jetzt und für immer.

Viel Spaß beim Stöbern und Ausprobieren!

Die World Association of Girl Guides and Girl Scouts unterstützt lokale Gemeinschaften und sammelt Spenden, um über 10 Millionen Pfadfinder*innen und weltweit zu fördern.

Ihr habt zwei Möglichkeiten, eure Spenden an WAGGGS zu schicken:

  • Euer nationaler Verband: Nehmt zuerst Kontakt mit ihm auf. Viele nationale Verbände sammeln Spenden, um sie an WAGGGS zu schicken.
  • Direkt an WAGGGS: Per Scheck, Kreditkarte oder Banküberweisung könnt ihr auch Spenden sammeln und online spenden. Sobald wir eure Spenden erhalten, bekommt ihr eine spezielle World Thinking Day Dankeskarte und ein Zertifikat als Zeichen unserer Wertschätzung für all eure harte harte Arbeit.