Einladung zur Landessingerunde am 17.10.25

Liebe Pfadis, Liebe Stämme,

gerne möchte ich euch hiermit herzlich zur Landessingerunde am Freitag den 17.10.25 ab 19 Uhr auf der Abenteueroase in der Bergstraße 51, 12169 Berlin einladen. 

Es wird Kürbissuppe geben, alle die ab 17 Uhr beim einkaufen sowie kochen helfen möchten, können sich sehr gerne bei mir melden.

Außerdem kann man sehr gerne auf der Abenteueroase übernachten und direkt für die Landesversammlung am nächsten Tag bleiben.

Auf den letzten Landessingerunden war die Pfadfinder-, Jungpfadfinder- und Kinderstufe eher wenig vertreten, ich freue mich besonders, wenn diese dabei sind, aber habt bitte im Blick, dass eine Aufsichtspflicht gewährleistet sein muss. 🙂

Tragt die Einladung an alle eure Freund*innen weiter und erscheint zahlreich! Auch Eltern sind herzlich einladen. Denkt daran, eine kurze Rückmeldung an mich zu geben (lea.schletter@vcp-fhx.de), damit das Essen für alle reicht.

Liebe Grüße und Gut Pfad, 

Lea 

P.S. Vergesst nicht eure Instrumente sowie Liederbücher mitzubringen. Ich freue mich auf euch! :))

Neue Freiwillige in Landesbüro und OKJA

Hallo, ich bin Anna und ich habe am 01.09.25 mein FSJ begonnen.

Ich bin seit vielen Jahren beim Stamm Kelten bei den Pfadfindern und habe dort schon viel Zeit damit verbracht, Freizeit für Kinder zu gestalten. Da mir das sehr viel Spaß bereitet und ich neben der Schule auch in einem Hort gearbeitet habe, wollte ich die Arbeit mit Kindern in meinem FSJ weiterverfolgen. Daher freue ich mich, mein FSJ  in der Abenteueroase und beim VCP machen zu können. Ich kann so mehr über den Umgang mit Kindern lernen und kann sogar Teile meines Hobbys mit einbinden.

Gestartet habe ich am 01.09.25 in der Abenteueroase direkt mit dem Ferienprogramm zum Thema Feuer und Flamme. Außerhalb der Ferien bin ich zweimal in der Woche im Landesbüro und begleite außerdem verschiedene Veranstaltungen im Jahresprogramm. Ansonsten verbringe ich meine Zeit in der Abenteueroase und unterstütze dort bei der Kinder- und Jugendbetreuung.

Ich freue mich sehr auf das kommende Jahr, einerseits auf die Arbeit mit Kindern in der Abenteueroase, andererseits auf die Arbeit im Büro und darauf, die Strukturen des VCPs kennenzulernen.

 

Interaktive Karte zeigt 486 Orte von Jugendverbänden in Berlin – Ortsgruppen Pfadiarbeit…

Wo sind Jugendverbände in Berlin überall aktiv? Unsere interaktive Karte bildet 486 Orte ab, an denen Jugendverbandsarbeit tagtäglich gestaltet und gelebt wird. 37 Jugendverbände sind im Landesjugendring Berlin zusammengeschlossen. Ihre Gruppentreffen, Jugendclubs und Jugendbildungsstätten wirken bis tief in die Bezirke und sogar bis nach Flecken-Zechlin in Brandenburg hinein.

Für das Datenprojekt haben wir uns genauer auf die Suche begeben: Wo findet eigentlich Tag für Tag Jugendverbandsarbeit für junge Berliner*innen statt? Herausgekommen ist eine interaktive Berlin-Karte mit allen Orten von Berliner Jugendverbänden – zumindest mit allen, die uns bekannt sind. 486 Orte haben wir gefunden – mit Sicherheit gibt es aber noch viele weitere:

Unsere Karte bildet die Geschäftsstellen der Jugendverbände, Treffpunkte von Jugendgruppen der Berliner Jugendverbände, Jugendfreizeiteinrichtungen in Trägerschaft von Jugendverbänden ebenso wie die Jugendbildungsstätten im Land Berlin ab. Jugendverbände sind vielfältig und flächendeckend in der Stadt aktiv. Damit das so bleibt, brauchen Jugendverbände gute Bedingungen, stabile Finanzierung und Planungssicherheit.

Selbstbestimmte Interessensvertretung in allen Winkeln der Bezirke

Vielen Berliner*innen ist wahrscheinlich gar nicht klar, wie sehr junge Menschen in ihrer eigenen Nachbarschaft von den Angeboten der Jugendverbände profitieren. Auch dafür lohnt sich ein genauerer Blick auf die Karte. Das Besondere an den Angeboten: Kinder und Jugendliche bestimmen in Jugendverbänden ihre Themen selbst. 

In Jugendverbänden haben sich junge Menschen zusammengeschlossen, die sich für die gleichen Dinge interessieren. Dazu gehören unter anderem Angebote zu Umweltschutz oder Sport genauso wie kulturelle, politische, internationale, gewerkschaftliche oder konfessionelle Angebote. Geschulte Trainer*innen mit der Jugendleiter*innen-Card „Juleica“ setzen viele der Angebote um.

Jugendverbände brauchen Sicherheit – auch in Zeiten knapper Kassen

Diese Karte macht deutlich: Ohne Jugendverbände wäre Berlin nicht das, was es heute ist. Sie sind Orte der Demokratiebildung, der Integration und der persönlichen Entwicklung – getragen von Ehrenamtlichen und mit Unterstützung hauptamtlicher Strukturen. Damit das so bleibt, brauchen Jugendverbände verlässliche Rahmenbedingungen und eine sichere Förderung – auch und gerade in Zeiten knapper Kassen. Jede Kürzung bei Jugendverbänden trifft direkt junge Menschen und schränkt ihre Chancen auf Teilhabe und Entwicklung ein.

„Ideen-Picknick“: Finanzierung von inklusiven Angeboten – 29.9.25 online

Das „Ideen-Picknick“ ist eine Gelegenheit zum Austausch. Erfahrungen, Ideen, Tipps und Fragen werden mitgebracht und miteinander geteilt. Wie bei einem Picknick. Aber wir treffen uns online. Was bringst du mit? Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Um Barrieren bei Angeboten abzubauen, braucht es oft zusätzliche finanzielle Mittel. Zum Beispiel für Personal und Material. Gerade in Jugendverbänden ist das Geld häufig knapp. Deswegen sind gute Ideen wichtig.

Sadee´ Quest vom Bund Deutscher Pfadfinder*innen Berlin (BDP) und Peggy Strahl von den Jungen Humanist*innen (JuHus) erzählen, was sie schon ausprobiert haben. Sie berichten, was davon gut und nicht so gut funktioniert hat. Außerdem ist Stefan Schenck dabei. Er ist Fördermittel-Berater für inklusive Projekte. Er hat verschiedene Tipps, was es für Fördertöpfe gibt und was bei der Antragsstellung zu beachten ist.

Und dann bist du dran. Teile deine Erfahrungen und Tipps. Oder stelle Fragen. Gemeinsam suchen (und finden) wir Antworten.

Datum:
Montag, 29. September 2025 von 17 bis 19 Uhr

Link und Anmeldung

Kontakt

Anne-Sophie Grunwald
Projektreferentin „Zusammen SEIN“
Telefon: 030 818 861 13
E-Mail: grunwald@ljrberlin.de

Website zum Projekt: 
zusammen-sein.berlin

Save the Date – Ausstellungseröffnung & Talk „Junge Zukunftsvisionen Ost“ – 4. Dezember 2025

Was brauchen junge Menschen für eine lebenswerte Zukunft in Brandenburg?

Liebe Delegierte der Mitgliedsorganisationen, liebe Freund*innen des Landesjugendring Brandenburg e.V.,

wir möchten gemeinsam anstoßen auf den Start unserer Wanderausstellung „Junge Zukunftsvisionen Ost“. Sie zeigt die Ergebnisse unserer Workshops und Recherchen im Jahr 2025 rund um die Frage, wie sich junge Menschen in Brandenburg ihre Zukunft vorstellen und welche Bedarfe sie haben, um hier zufrieden leben zu können.

Nachdem im Superwahljahr 2024 „die Jugend“ in den öffentlichen Debatten sehr stark als einheitliche Gruppe mit negativen Eigenschaften dargestellt wurde, wollten wir in dem Projekt „Junge Zukunftsvisionen Ost“ jenen jungen Menschen Gehör verschaffen, denen es wichtig ist, dass sie und alle anderen ohne Angst verschieden sein und aufwachsen können. Welche Zukunftsbilder sie zeichnen, zeigt unsere kleine Ausstellung.

Ausstellungseröffnung & Talk

„Junge Zukunftsvisionen Ost“

Donnerstag, 4. Dezember 2025

17-19 Uhr im Rechenzentrum Potsdam

Hierzu laden wir Gäste aus Politik und Gesellschaft sowie Mitwirkende zur Ausstellungseröffnung ein, denn eine gelungene Zukunft für junge Menschen ist eine Querschnittsaufgabe.

Gemeinsam wollen wir in den Austausch mit Ihnen/dir über die Zukunftsvisionen junger Brandenburger*innen gehen und diskutieren, welche Aufträge für Entscheider*innen daraus resultieren.

Die Veranstaltung ist der Abschluss des Projektes „Junge Zukunftsvisionen Ost“, das im März 2025 startete. Mehr zum Projekt

Bei Rückfragen: Toni.marer@ljr-brandenburg.de

Das Projektteam freut sich auf deine/Ihre Anwesenheit und den gemeinsamen Austausch!

Ein Projekt des Landesjugendring Brandenburg e.V. in Kooperation mit dem Arbeitskreis der Stadt- und Kreisjugendringe und der Stiftung Großes Waisenhaus. Gefördert durch die Stiftung Demokratische Jugend und die Stiftung Großes Waisenhaus.

 

Mein Nachbar Totoro – Meutenlager 2025 – Mit Ehrenamt voll gut…

Die Eindrücke sind noch frisch und ziemlich positiv, es war ein schönes Meutenlager mit einem spannenden Thema – Totoro war immer mit dabei…

Wenn auch nicht so sehr von der Sonne verwöhnt, der Regen ging des öfteren übers Land und über die Zelte, so war es doch recht mild und auch der Wind genügte oft zum Segeln…

Fast 100 Menschen kamen zum Kinderstufenlager nach Großzerlang, die allermeisten blieben bis zum Ende. Tolle Workshops, viel Abenteuer, lange Singeabende, die Wanderung nach Adamswalde, grandiose Anspiele und ein fesches Geländespiel führten durch die kurzweiligen Tage.

Landesleitung, Lagerleitung und Bildungsreferent mit der ersten Perle… Im Hintergrund die Küche…

Viel Ehrenamt war vertreten, wir konnten eine 75 cm lange Perlenkette auffädeln – für jede*n Ehrenamtliche*n eine. Diese wird mit vielen anderen Ketten dann zum Brandenburgtag im September in Perleberg hängen und sicherlich viele 100 Meter zusammen ergeben. Eine schöne nette Idee des Landesnetzwerk Bürgerliches Engagement – Du bist eine Perle!#EngagementPerlen

Landesleitung, Lagerleitung und Bildungsreferent mit der ersten Perle… Im Hintergrund die Küche…

Wir konnten am Abreisetag alle Zelte trocken in die Kisten packen, Petrus hatte Anfang August ein großes Herz für uns. Wir lagen gut im Zeitplan, die nächste Gruppe wollte schon gegen Mittag auf die Wiese, musste sich noch etwas gedulden. Gemäht werden sollte ja auch noch…

Nach den besten Resten Essen auf die Hand gab es noch ein wenig Zeit Adieu zu sagen, die bestellten Busse kamen in diesem Jahr etwas zu spät, das war jedoch deutlich besser als in 2024, da kam wegen der schon in anderen Texten benannten Fehlbuchung ja gar kein Charter-Bus…

Rückblickend ein schönes harmonisches Lager, die Größe grad noch gut zu handhaben, danke auch an die ordentlich geforderte Küche!

Ein schönes Lagerbadge als Erinnerung halte ich grad in meiner Hand, dieses soll für die nächsten Wochen die rechte Brusttasche der Kluft zieren…

Es war toll, dabei gewesen zu sein…

Gut Pfad und einen tollen Sommer… JVB – (Bilder aus Archiv)

Fahrtenbericht zur Kletterfahrt ins Elbi

Kletterfahrt 2025

Mit einem actionreichen Start und banger Verfolgung eines Live-Standorts sind wir (zum Glück mit Milan, der den Zug in letzter Minute bekommen hat) am Freitag in die sächsische Schweiz losgefahren. Mit zahlreichen Snacks gestärkt, sind wir nach der Ankunft in Wehlen hoch und wieder runter zur Boofe am Rauenstein gelaufen. Wir, das waren die rucksackbeladenen Kletterfreund*innen – Maren, Ruben, Milan, Lea, Paul, Kaspar und Jan…

Unterwegs wurden wir mit wunderschöner Aussicht und hunderten Glühwürmchen am Wegesrand belohnt. Drei von uns schliefen bodenständig (Isomatten) und vier abgehoben (Hängematten). Das Licht der Sonne weckte die ersten um 4:30 Uhr, los sind wir dann aber erst um zehn nach weiterem Dösen und einem entspannten Frühstück. Als erstes ging es am Samstag zum Gipfel der drei Bären. Dort gab es Blaubeeren, Brombeeren und Johannisbeeren sowie eine Auswahl entspannter Routen für den Einstieg. Weiter ging’s mit der nächsten Wanderung zum Rhombus, dort gab es dann auch die ersten herausfordernden Routen (manche mit mehr Erfolg, andere mit weniger).

Danach hatten wir uns eine Abkühlung reichlich verdient, immerhin waren es 32° Celsius. Dafür ging’s nach Wehlen ins Freibad. Obwohl die Rutsche abgeschlossen war, war das die perfekte Erfrischung. Lea hat dann noch ein Sockenpaar von Jan geliehen bekommen (geruchliche Rettung aller Beteiligten), da sie ihre Wechselsocken zuhause vergessen hat. Danach ging’s einkaufen, wobei die größte Diskussion durch die Entscheidung zwischen Wassereis oder Milcheis aufgekommen ist und wir am Ende beides genommen haben. Nach dem Neuverteilen des Gewichts von Einkauf und Klettermaterial ging’s nochmal einige Höhenmeter nach oben auf den Quirl, auf dem wir mit einem wunderschönen Sonnenuntergang mit Panoramablick empfangen wurden. Nach dem Gruppenfoto wurden die Trangias angeschmissen und leckeres Abendessen gekocht. Dann gab es eine Singerunde mit Gitarrenspiel und wir sind glücklich in unsere Schlafsäcke geschlüpft.

Am Sonntagmorgen sind wir zum letzten Gipfel der Tour gewandert, der Klamotte am Fuße des Pfaffensteins. Unterwegs sind wir an einem der Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz, der Barbarine vorbeigekommen, ein sehr beeindruckender ehemaliger Klettergipfel, der Gipfelkopf ist etwas locker, so dass das Klettern seit vielen Jahren an ihr nicht mehr möglich und verboten ist. Alle sind einmal schnell auf diversen Reibungsrouten auf die Klamotte geklettert und dann ging’s auch schon wieder flott zum Bahnhof in Königstein, von dem aus wir unsere Rückreise nach Berlin antraten. Zum Glück war in Königstein noch Zeit zum Eis essen – ein perfekter Abschluss dieser tollen Fahrt. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Gut Pfad, Milan und Lea

(Auswahl Fotos und Fotos – JVB)

Die Ergebnisse der 56. Bundesversammlung

Liebe Pfadis, Liebe Mitglieder, 

Am 27. – 29. Juni fand die 56. Bundesversammlung (BV) des VCP´s statt. Auch als VCP-BBB nahmen wir an der BV teil. Auf der BV wurden viele wichtige Anträge diskutiert und beschlossen. Der VCP-Blog fasst die Beschlüsse kurz zusammen in einem Blogeintrag

Die zusammengefassten angenommenen Anträge und die Ergebnisse der Genderwatch:

Antrag A1 Ergebnisverwendung (Angenommen)

Darum geht’s: Der Bundesvorstand wird ermächtigt, bereits bei der Erstellung des Jahresabschlusses 2025 Maßnahmen zur teilweisen oder vollständigen Ergebnisverwendung i.S.d. § 268 Abs. 1 HGB (d.h. Einstellungen in/Entnahmen aus Rücklagen) vorzunehmen.

Antrag A2 Änderung Schulungsrahmenkonzeption (Angenommen)

Darum geht’s: Der Antrag sieht eine Überarbeitung der Schulungsrahmenkonzeption des VCP vor, indem das Woodbadge-Training an die drei von WOSM definierten Rollen angepasst wird: Stammesführung (Woodbadge mit 2 Perlen), Landesebene (3 Perlen) und Bundesebene (4 Perlen), jeweils mit spezifischen Lerninhalten und Methoden. Ziel ist es, die Persönlichkeitsentwicklung erwachsener Mitarbeitender systematisch zu fördern und ihre Kompetenzen gezielt im Kontext ihrer Leitungsaufgaben weiterzuentwickeln.

 

Antrag A4 Konzept zur Abendgestaltung auf dem Bundeslager (Angenommen)

Darum geht’s: Der Antrag legt ein neues Konzept zur Abendgestaltung auf dem Bundeslager fest, das alle Altersgruppen einbezieht und alkoholreduzierte, attraktive Oasen als gemeinsame Treffpunkte schafft. Gleichzeitig werden der verantwortungsvolle Umgang mit Alkohol gestärkt, Ausschankzeiten begrenzt sowie Informations- und Schulungsangebote eingeführt, um den Schutz junger Teilnehmender zu verbessern und den Festivalcharakter des Lagers zu vermeiden.

 

Antrag A8 Strategische Schwerpunkte Wachstum (Angenommen)

Darum geht’s: Zum Erreichen der Wachstumsziele der Pfadfindung nach Bundesversammlungsbeschluss 2022 (Wachstum bis 2032) definiert der VCP nachfolgende 7 strategische Schwerpunkte.

  • Wirkungsvolles Wissensmanagement
  • Ranger und Rover im Verband halten und fördern
  • Junge Erwachsene im Verband halten und fördern
  • Unterstützung von Mitarbeiter*innen in den Stämmen
  • Erwachsene in die Stammesarbeit einbinden
  • Mehr Neugründungen
  • Markenkern definieren & Identität schaffen

 

Antrag A10 rdp Vision (Angenommen)

Darum geht’s: Die Bundesversammlung soll die Weiterentwicklung des rdp hin zu einer engeren, gemeinschaftlich getragenen Zusammenarbeit unterstützen und beauftragt den Bundesvorstand, sich für die Verabschiedung einer entsprechenden Vision einzusetzen. Diese Vision soll gemeinsame Grundlagen und Ziele formulieren, um das Pfadfinden in Deutschland nachhaltig zu stärken und kann im Sinne eines Konsenses mit anderen Mitgliedsverbänden angepasst werden.

Antrag A11 Jugendpolitisches Konzept des VCP (Angenommen)

Darum geht’s: Die Bundesversammlung soll die Weiterentwicklung des rdp hin zu einer engeren, gemeinschaftlich getragenen Zusammenarbeit unterstützen und beauftragt den Bundesvorstand, sich für die Verabschiedung einer entsprechenden Vision einzusetzen. Diese Vision soll gemeinsame Grundlagen und Ziele formulieren, um das Pfadfinden in Deutschland nachhaltig zu stärken und kann im Sinne eines Konsenses mit anderen Mitgliedsverbänden angepasst werden.

 

Genderwatch

Bei der Genderwatch 2025 der Bundesversammlung wurde zum dritten Mal untersucht, wie sich Redeanteile und Beteiligung nach Geschlechtern verteilen. Die Versammlung war mit 43 % sie/ihr-, 47 % er/ihm-Personen, 1 % they/them und 7 % ohne Pronomenangabe relativ ausgewogen zusammengesetzt. Eine positive Entwicklung zeigte sich bei den Antragsvorstellungen: Nur noch 23 % wurden ausschließlich von männlichen Delegierten eingebracht, während 31 % von weiblichen und 46 % gemeinschaftlich vorgestellt wurden. Von den 113 Redebeiträgen entfielen 57 % auf Männer, 32 % auf Frauen, 6 % auf Personen ohne Pronomen und 5 % auf Personen ohne Angabe. Hinsichtlich der Redezeit sprachen Männer mit 54 % zwar weiterhin am meisten, doch ihr Anteil sank deutlich gegenüber dem Vorjahr (68 %), während der Anteil der Redezeit von Frauen auf 32 % stieg (2024: 25 %). Die Ergebnisse zeigen, dass geschlechtergerechte Beteiligung durch Transparenz, Bewusstsein und kontinuierliche Beobachtung gefördert werden kann – die Genderwatch wirkt dabei als ein wichtiges Instrument für nachhaltige Veränderung.

Abbildung 1: Zusammensetzung der Versammlung

Abbildung 2: Anteil der Redebeiträge

Die Fachgruppe Frieden stellt sich vor – Bundesweit

Auf der Bundesebene hat sich eine neue Fachgruppe gebildet. Diese stellt sich nun vor. Auf dem VCP-Blog ist folgendes zu lesen:

Die Fachgruppe Frieden stellt sich vor 

Wir sind eine bunt gemischte Gruppe von Pfadis, die das Thema Frieden und Friedensfähigkeiten im VCP stärker verbreiten möchten. Wir gehören auf der Bundesebene zum Referat Netzwerke.  

Wir verstehen Friedensarbeit als eine der wesentlichen Säulen der Pfadfinder*innenarbeit. So schrieb Lord Robert Baden-Powell in seinem ersten Buch übers Pfadfinden „Scouting für Boys“: „Wenn wir mit unseren Nachbarn in fremden Ländern und Übersee Freundschaft schließen und wenn sie unsere Freundschaft erwidern, so werden wir nicht das Verlangen haben, gegen sie zu kämpfen. Das ist bei weitem die beste Methode, um künftige Kriege zu verhindern und einen dauerhaften Frieden zu sichern.“ Pfadfinder*innen im VCP gehören also zur größten Friedens- und Freundschaftsbewegung der Welt. 

Engagement für Frieden, Toleranz und Demokratie zeigt sich in vielen Aktionen der Pfadfinder*innen – entweder regelmäßig eingebettet ins Pfadfinder*innenjahr oder als zeitlich begrenzte Projekte. So ist beispielsweise das Friedenslicht ein fester Bestandteil für Pfadfinder*innen in der Adventszeit. Wir arbeiten daran, mit Schulungen und Arbeitshilfen, Materialien und Aktionen, die*den Einzelne*n zu stärken, um sich für ein friedliches Miteinander stark machen zu können. 

 

Doch nicht nur das: Das Dialogue4Peace Seminar mit Unterstützung von WOSM und in Kooperation mit der DPSG im Herbst 2024 war unser erster großer Meilenstein. Aktuell arbeiten wir daran, diese Inhalte und auch das Schulungskonzept für euch in Deutsch aufzubereiten und im Verband zu verankern.  

 

Wie viel weißt du über Frieden? 

Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg – er beginnt bei unserem täglichen Miteinander. Doch wie gut kennst du dich wirklich mit Friedensfragen aus? 

Teste dein Wissen mit unserem interaktiven Friedensquiz!  

 

Mehr Infos und eine Gruppenstundenidee gibt es auf dem Blog Eintrag: Die Fachgruppe Frieden stellt sich vor – VCP-Blog