Die Ergebnisse der 56. Bundesversammlung

Liebe Pfadis, Liebe Mitglieder, 

Am 27. – 29. Juni fand die 56. Bundesversammlung (BV) des VCP´s statt. Auch als VCP-BBB nahmen wir an der BV teil. Auf der BV wurden viele wichtige Anträge diskutiert und beschlossen. Der VCP-Blog fasst die Beschlüsse kurz zusammen in einem Blogeintrag

Die zusammengefassten angenommenen Anträge und die Ergebnisse der Genderwatch:

Antrag A1 Ergebnisverwendung (Angenommen)

Darum geht’s: Der Bundesvorstand wird ermächtigt, bereits bei der Erstellung des Jahresabschlusses 2025 Maßnahmen zur teilweisen oder vollständigen Ergebnisverwendung i.S.d. § 268 Abs. 1 HGB (d.h. Einstellungen in/Entnahmen aus Rücklagen) vorzunehmen.

Antrag A2 Änderung Schulungsrahmenkonzeption (Angenommen)

Darum geht’s: Der Antrag sieht eine Überarbeitung der Schulungsrahmenkonzeption des VCP vor, indem das Woodbadge-Training an die drei von WOSM definierten Rollen angepasst wird: Stammesführung (Woodbadge mit 2 Perlen), Landesebene (3 Perlen) und Bundesebene (4 Perlen), jeweils mit spezifischen Lerninhalten und Methoden. Ziel ist es, die Persönlichkeitsentwicklung erwachsener Mitarbeitender systematisch zu fördern und ihre Kompetenzen gezielt im Kontext ihrer Leitungsaufgaben weiterzuentwickeln.

 

Antrag A4 Konzept zur Abendgestaltung auf dem Bundeslager (Angenommen)

Darum geht’s: Der Antrag legt ein neues Konzept zur Abendgestaltung auf dem Bundeslager fest, das alle Altersgruppen einbezieht und alkoholreduzierte, attraktive Oasen als gemeinsame Treffpunkte schafft. Gleichzeitig werden der verantwortungsvolle Umgang mit Alkohol gestärkt, Ausschankzeiten begrenzt sowie Informations- und Schulungsangebote eingeführt, um den Schutz junger Teilnehmender zu verbessern und den Festivalcharakter des Lagers zu vermeiden.

 

Antrag A8 Strategische Schwerpunkte Wachstum (Angenommen)

Darum geht’s: Zum Erreichen der Wachstumsziele der Pfadfindung nach Bundesversammlungsbeschluss 2022 (Wachstum bis 2032) definiert der VCP nachfolgende 7 strategische Schwerpunkte.

  • Wirkungsvolles Wissensmanagement
  • Ranger und Rover im Verband halten und fördern
  • Junge Erwachsene im Verband halten und fördern
  • Unterstützung von Mitarbeiter*innen in den Stämmen
  • Erwachsene in die Stammesarbeit einbinden
  • Mehr Neugründungen
  • Markenkern definieren & Identität schaffen

 

Antrag A10 rdp Vision (Angenommen)

Darum geht’s: Die Bundesversammlung soll die Weiterentwicklung des rdp hin zu einer engeren, gemeinschaftlich getragenen Zusammenarbeit unterstützen und beauftragt den Bundesvorstand, sich für die Verabschiedung einer entsprechenden Vision einzusetzen. Diese Vision soll gemeinsame Grundlagen und Ziele formulieren, um das Pfadfinden in Deutschland nachhaltig zu stärken und kann im Sinne eines Konsenses mit anderen Mitgliedsverbänden angepasst werden.

Antrag A11 Jugendpolitisches Konzept des VCP (Angenommen)

Darum geht’s: Die Bundesversammlung soll die Weiterentwicklung des rdp hin zu einer engeren, gemeinschaftlich getragenen Zusammenarbeit unterstützen und beauftragt den Bundesvorstand, sich für die Verabschiedung einer entsprechenden Vision einzusetzen. Diese Vision soll gemeinsame Grundlagen und Ziele formulieren, um das Pfadfinden in Deutschland nachhaltig zu stärken und kann im Sinne eines Konsenses mit anderen Mitgliedsverbänden angepasst werden.

 

Genderwatch

Bei der Genderwatch 2025 der Bundesversammlung wurde zum dritten Mal untersucht, wie sich Redeanteile und Beteiligung nach Geschlechtern verteilen. Die Versammlung war mit 43 % sie/ihr-, 47 % er/ihm-Personen, 1 % they/them und 7 % ohne Pronomenangabe relativ ausgewogen zusammengesetzt. Eine positive Entwicklung zeigte sich bei den Antragsvorstellungen: Nur noch 23 % wurden ausschließlich von männlichen Delegierten eingebracht, während 31 % von weiblichen und 46 % gemeinschaftlich vorgestellt wurden. Von den 113 Redebeiträgen entfielen 57 % auf Männer, 32 % auf Frauen, 6 % auf Personen ohne Pronomen und 5 % auf Personen ohne Angabe. Hinsichtlich der Redezeit sprachen Männer mit 54 % zwar weiterhin am meisten, doch ihr Anteil sank deutlich gegenüber dem Vorjahr (68 %), während der Anteil der Redezeit von Frauen auf 32 % stieg (2024: 25 %). Die Ergebnisse zeigen, dass geschlechtergerechte Beteiligung durch Transparenz, Bewusstsein und kontinuierliche Beobachtung gefördert werden kann – die Genderwatch wirkt dabei als ein wichtiges Instrument für nachhaltige Veränderung.

Abbildung 1: Zusammensetzung der Versammlung

Abbildung 2: Anteil der Redebeiträge

Sommer, Sonne, Bundeslager – Infos zum Bundeslager 2026

Auf dem VCP-Blog gibt es noch spannende Infos zum BuLa. Hier findet ihr den Original Blogeintrag.

2026 ist es endlich wieder soweit

Das Bundeslager ist DAS Pfadi-Lager im nächsten Sommer. Gemeinsam treffen wir uns vom 30.07. bis 08.08.2026 in Almke bei Wolfsburg. 10 Tage lang Schwarzzelte soweit das Auge reicht – das kann nur spitze werden! Das Motto des Bundeslagers ist „ungeschrieben – Geschichte wird, was du draus machst“. Wir begeben uns in eine Welt voller unterschiedlichster Bücher, Geschichten sowie großen und kleinen Abenteuern. Langweilig wird es auf jeden Fall nicht. Und vielleicht findet die eine oder der andere ganz nebenbei eine neue Leidenschaft für Bücher und Geschichten.

Wann und wo melde ich mich und meine Gruppe an?

Die Voranmeldung startet im Herbst 2025. Die richtige Anmeldung startet dann zum Jahresbeginn 2026. Je eher ihr euch anmeldet, desto besser – das erleichtert allen Beteiligten die Planung. Wer nicht mit der eigenen Gruppe anreist, kann auch zentral beim Bundeslager mitarbeiten.

Aktuell gibt es noch jede Menge spannende offene Jobs!

Egal, ob ihr nur auf dem Bundeslager Zeit habt oder auch schon davor. Ob ihr einen Job mit viel Verantwortung möchtet oder vor allem mit vielen Pfadis in Kontakt kommen wollt – es ist für alle etwas dabei!

Wenn man mitmachen möchte, dann schaut beim Blogeintrag vorbei 🙂

Die Fachgruppe Frieden stellt sich vor – Bundesweit

Auf der Bundesebene hat sich eine neue Fachgruppe gebildet. Diese stellt sich nun vor. Auf dem VCP-Blog ist folgendes zu lesen:

Die Fachgruppe Frieden stellt sich vor 

Wir sind eine bunt gemischte Gruppe von Pfadis, die das Thema Frieden und Friedensfähigkeiten im VCP stärker verbreiten möchten. Wir gehören auf der Bundesebene zum Referat Netzwerke.  

Wir verstehen Friedensarbeit als eine der wesentlichen Säulen der Pfadfinder*innenarbeit. So schrieb Lord Robert Baden-Powell in seinem ersten Buch übers Pfadfinden „Scouting für Boys“: „Wenn wir mit unseren Nachbarn in fremden Ländern und Übersee Freundschaft schließen und wenn sie unsere Freundschaft erwidern, so werden wir nicht das Verlangen haben, gegen sie zu kämpfen. Das ist bei weitem die beste Methode, um künftige Kriege zu verhindern und einen dauerhaften Frieden zu sichern.“ Pfadfinder*innen im VCP gehören also zur größten Friedens- und Freundschaftsbewegung der Welt. 

Engagement für Frieden, Toleranz und Demokratie zeigt sich in vielen Aktionen der Pfadfinder*innen – entweder regelmäßig eingebettet ins Pfadfinder*innenjahr oder als zeitlich begrenzte Projekte. So ist beispielsweise das Friedenslicht ein fester Bestandteil für Pfadfinder*innen in der Adventszeit. Wir arbeiten daran, mit Schulungen und Arbeitshilfen, Materialien und Aktionen, die*den Einzelne*n zu stärken, um sich für ein friedliches Miteinander stark machen zu können. 

 

Doch nicht nur das: Das Dialogue4Peace Seminar mit Unterstützung von WOSM und in Kooperation mit der DPSG im Herbst 2024 war unser erster großer Meilenstein. Aktuell arbeiten wir daran, diese Inhalte und auch das Schulungskonzept für euch in Deutsch aufzubereiten und im Verband zu verankern.  

 

Wie viel weißt du über Frieden? 

Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg – er beginnt bei unserem täglichen Miteinander. Doch wie gut kennst du dich wirklich mit Friedensfragen aus? 

Teste dein Wissen mit unserem interaktiven Friedensquiz!  

 

Mehr Infos und eine Gruppenstundenidee gibt es auf dem Blog Eintrag: Die Fachgruppe Frieden stellt sich vor – VCP-Blog

 

Du bist eine Perle – Brandenburger EngagementPerlen

Die Aktion „Du bist eine Perle“ ist Teil der Mitmach-Kampagne „Engagement macht stark“. Zu der Kampagne ruft das Bundesnetzwerk bürgerschaftliches Engagement (BBE) bundesweit vom 12.-21. September 2025 auf während der Woche des bürgerschaftlichen Engagements. Im Jahr 2025 ist das Schwerpunktthema der Kampagne „Aktiv gegen Einsamkeit“.

Engagement trägt in vielfältigen Formen dazu bei, Einsamkeit vorzubeugen und die Folgen zu lindern. In ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit begegnen sich Menschen,
verbinden sich und gestalten aktiv unsere Gesellschaft. Das Überwinden von Einsamkeit trägt nicht nur zu einem positiven, individuellen Lebensgefühl bei. Es stärkt auch unsere gesamte Gesellschaft.

Weitere Infos dazu auf www.engagement-macht-stark.de

So funktioniert’s:

Jede ehrenamtlich engagierte Person kann eine Perle auf eine Kette fädeln z. B. bei eurer nächsten Aktion. Das kann das nächste Vereinsfest genauso wie die nächste Mitgliederversammlung sein. Gemeinsam entsteht ein buntes Symbol für die Vielfalt unseres Engagements in Brandenburg.

Wir als VCP-BBB werden auch daran teilnehmen und die Perlen auf unserem Meutenlager vom 26.07. – 01.08. auffädeln. Also macht mit, denn auch ihr seid alle eine Perle für uns!

Schwarzzeltland – Eine Website zur Verwaltung von Material

Wir wurden auf eine Website hingewiesen, auf der ihr euer Material verwalten könnt. Die Website heißt Schwarzzeltland.

Auf der Website selbst dazu steht es wie folgt: 

„Schwarzzeltland ist eine Webseite, auf der ihr die Zeltmaterialien und Veranstaltungen eures Pfadfinderstammes verwalten könnt.

Was heißt das im Detail?

Ihr könnt eure Zeltkonstruktionen, mit den jeweils benötigten Materialien speichern und wenn ihr möchtet mit anderen Nutzern teilen, um eure einzigartigen Bauwerke anderen Pfadfindern (oder auch Nicht-Pfadfinder) zu präsentieren.

Außerdem habt ihr die Möglichkeit die Materiallager, Konstruktionen, Orte und Veranstaltungen eurer Organisationen zu verwalten.

Hierfür könnt ihr euch einen Account erstellen.

 

Was sind Organisationen

Wenn ihr euch einen Account erstellt wird automatisch eure eigene Organisation aus eurem Nutzernamen erstellt z.B. „Maxs Organisation“

Ihr könnt beliebig viele Organisationen erstellen und andere Nutzer zu diesen einladen und deren Berechtigungen verwalten.

Es gibt folgende Berechtigungen:

  • Admin: Der Admin ist der Verwalter der Organisation, dieser kann Nutzer einladen und Berechtigungen verwalten.
  • Materialwart: Der Materialwart kann die Materialbestände der Organisation bearbeiten und Konstruktionen hinzufügen oder verändern.
  • Eventmanager: Der Eventmanager kann die Veranstaltungen und Orte der Organisation bearbeiten und neue Veranstaltungen und Orten hinzufügen.
  • Mitglied: Mitglieder der Organisation können sich nur das Material, die Konstruktionen, die Orte und Veranstaltungen der Organisation anschauen, aber nichts verändern. Bei den Konstruktionen haben Sie noch die Möglichkeit den Lagerbestand der für die Konstruktion benötigten Materialien abzufragen. Außerdem können Sie das auch bei den Veranstaltungen für alle Konstruktionen dieser machen und sehen welche Materialien bereits eingeapckt wurden.

Was sind Konstruktionen

Konstruktionen sind eure Zelte, also zum Beispiel eine Kothe, die aus 4 Kothenblättern, Heringen, Seilen etc. besteht.

Was sind Veranstaltungen

Veranstaltungen sind die Aktionen eurer Organisationen, also zum Beispiel das Pfingstlager, der Wandertag oder eine Übernachtung, für die ihr Konstruktionen (Zelte) benötigt.

Ihr könnt in euren Veranstaltungen einzelne Untergruppen definieren, um zum Beispiel die Altersstruktur oder Sippen-Struktur für die Veranstaltung zu erfassen.

Die Optimale Konstruktions-Kombination für eine Veranstaltung

Vorausgesetzt ihr habt eure Materialien, die ihr für eure Konstruktionen verwendet, alle mit einem Gewicht versehen und Gruppen in eurer Veranstaltung definiert, kann euch diese Funktion eine optimale Kombination von Konstruktionen unter Berücksichtung eurer Gruppenstruktur und dem geringstem Material-Gesamt-Gewicht vorschlagen.

Diese Funktion steht nur Event-Managern zur Verfügung und ist bei der Bearbeitung von Veranstaltungen zu finden.“

Ergebnisse der Vollversammlung des Landesjugendrings Brandenburgs

Liebe Pfadis, Liebe Mitglieder, 

am Samstag den 5. Juli, fand die 42. Vollversammlung des Landesjugendring Brandenburg statt. Auch wir im Rahmen des rdp´s beteiligten uns an der Versammlung und konnten in dieser demokratisch mitwirken.

Auf der Vollversammlung wurden folgende Beschlüsse und Forderungen festgehalten, die wir unterstützen und für richtig erachten (wir geben eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Beschlüsse und Forderungen, genauere Einblicke erhaltet ihr in den verlinkten pdfs und auf der Website: Forderungen und Beschlüsse – Landesjugendring Brandenburg e.V.): 

 Generationengerechtigkeit in Brandenburg stärken – Zukunft gemeinsam mit jungen Menschen

Aktiv und auf Augenhöhe mit der jungen Generation die Zukunft in Brandenburg
gestalten, das fordern wir als Mitgliedsorganisationen des Landesjugendring
Brandenburg und als Vertreter*innen von jungen Menschen in 31 Kinder- und
Jugendverbänden und sieben Stadt- und Kreisjugendringen in Brandenburg.
Wer eine demokratische, offene und zukunftsgewandte Gesellschaft will, der muss
sich in die Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen junger Menschen
und eine nachhaltige Bewältigung von Krisen begeben. Jungen Menschen zuhören,
sich mit ihnen und ihren Interessensvertreter*innen in Debatten begeben und
wirklich die benannten Probleme lösen. Wir fordern für junge Menschen in
Brandenburg verantwortliche Reaktionen der Politik und Verwaltung auf die
drängenden Fragen: bspw. auf den dramatischen Klimawandel und dessen Folgen, auf
gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Diskriminierung, die
mangelnden Angebote für eigenständige Mobilität im ländlichen Raum für Menschen
ohne Führerschein und Auto, die Wohnungsnot, die Armut, die sozialen
Ungleichheiten und die ungleich vorhandenen Teilhabemöglichkeiten in
Brandenburg…

 Rechtsextreme Radikalisierung von Jugendlichen – Eine Herausforderung für Jugend(verbands)arbeit

Die Vollversammlung des Landesjugendring Brandenburg e. V. möge beschließen:
Immer häufiger geraten junge Menschen ins Visier rechtsextremer Akteure – und immer öfter
überschreiten diese gefährliche Grenzen. Diese Entwicklung ist eingebettet in eine größere
gesellschaftliche Dynamik: Rechte und autoritäre Positionen gewinnen an Akzeptanz,
rassistische, antisemitische und queerfeindliche Narrative dringen immer tiefer in die
gesellschaftliche Mitte vor. Gleichzeitig versuchen extrem rechte Akteur*innen gezielt, soziale
Räume zu besetzen – insbesondere dort, wo staatliche Infrastruktur fehlt oder unterfinanziert
ist. Niedrigschwellige Freizeitangebote wie Fußballturniere, Bastelnachmittage oder scheinbar
harmlose Elternarbeit werden genutzt, um Vertrauen zu gewinnen und rechte Weltbilder subtil
zu verbreiten. So entsteht Einfluss nicht durch offenes Unruhestiften und Hetzen, sondern über
Beziehung, Zugehörigkeit und Alltagspräsenz…

 Klare Haltung statt falscher Neutralität – Für eine werteorientierte Jugend(verbands)arbeit

Die politische Bildungsarbeit des Landesjugendringes Brandenburg e.V. (LJR) und
seiner Mitgliedsorganisationen ist nicht neutral, denn sie orientiert sich an
demokratischen Werten. Dies hat der LJR in seiner Satzung festgeschrieben, er
agiert überparteilich und überkonfessionell. Seine Arbeit und die seiner
Mitglieder orientiert sich u.a. an dem Grundgesetz, dem achten Sozialgesetzbuch,
der UN-Kinderrechtskonvention und dem brandenburgischen Kinder- und
Jugendgesetz. Daraus ergeben sich für die außerschulische Bildung explizite
Verpflichtungen, insbesondere sich für die Rechte aller Menschen einzusetzen,
unabhängig von deren politischen, weltanschaulichen und religiösen Unterschieden
sowie ihrer Herkunft und diese zu schützen…

 Kostenloses Deutschlandticket für JuLeica-Inhaber*innen

Die Vollversammlung des Landesjugendring Brandenburg möge beschließen, dass sich
der Landesjugendring Brandenburg gegenüber der Landesregierung und anderen
relevanten Akteuren dafür einsetzt, dass das Deutschlandticket für Inhaber*innen
der Jugendleiter*innen-Card (JuLeiCa) mit voller Kostenerstattung erhältlich
ist…

 Änderung der Satzung

Die Satzung des Landesjugendrings Brandenburg e.V. wird in § 9 wie folgt geändert…

Schulung: Wie macht man ein Awareness-Team auf?

Liebe Pfadis, Liebe Mitglieder, 

Der Landesjugendring Brandenburg macht am 10. November 2025 eine Schulung zum Thema Awareness-Team. Also falls ihr Interesse an diesem Thema habt, dann könnt ihr euch da sehr gerne Anmelden und daran teilnehmen. Die Anmeldung und genauere Infos gibt es hier: Schulung: Wie macht man ein Awareness-Team auf? – Landesjugendring Brandenburg e.V.

Auf der Website wird folgendes dazu geschrieben:

Ein Awareness-Team hilft auf Veranstaltungen.
Man kann auch Wohlfühl-Team sagen.
Awareness-Teamer*innen achtet darauf, dass niemand diskriminiert wird 🚫🤚.
Sie achtet darauf, dass niemand unhöflich ist 🙅♀.
Sie achtet darauf, dass niemand sexuell belästigt wird 🚫❤.
Alle sollen sich sicher und wohl fühlen.

Will dein Verband auf euren Veranstaltungen Awareness-Person einsetzen?

Am 10.11.2025 zeigen wir dir, was es braucht um ein Awareness-Team aufzumachen.
Awareness-Personen sollten geschult werden für die Themen auf die Sie achten 📚.
Awareness-Personen brauchen eine Ansprechperson, die ihnen in schweren Situationen beisteht.
Awareness-Personen brauchen Vertrauen zu den anderen Personen mit denen Sie zusammenarbeiten.
Awareness-Personen brauchen einen Schichtplan um zu wissen, wann sie dran sind.
Awareness-Personen brauchen ein Erkennungszeichen.
Awareness-Personen brauchen Material um Menschen helfen zu können (Decken, Wasser, Bonbons und vielleicht noch mehr).

Darüber und noch viel mehr lernst du in der Multiplipator*innen-Schulung hier.
Die Schulung ist für Jugendliche und Erwachsene. Alle sind eingeladen. Auch Menschen mit Behinderung.
Melde dich, wenn du Hilfe brauchst, um an der Schulung teilzunehmen.“

 

How to PfadiTag – VCP Blog

Liebe VCP-BBBler*innen, der VCP Bund hat am 16. Juni eine Hilfe zum PfadiTag hochgeladen, die wir euch nicht enthalten möchten, deshalb stellen wir euch diese nochmal hier zur Verfügung (der Link zum originalen VCP Beitrag: How to PfadiTag – VCP-Blog): 

Hallo Liebe Stammesmenschen,

Schön, dass ihr euch entschieden habt beim PfadiTag mitzumachen. Hier findet ihr einige Informationen, die euch die Planung, Vorbereitung, Werbung und Durchführung eurer Aktion erleichtern können. Alles Dinge aus unserer Erfahrung aus den letzten Jahren: Keine Wahrheiten und Weisheiten, aber vielleicht etwas Inspiration.

1. Planung

Beim PfadiTag könnt ihr die Aktion durchführen, die euch im Stamm im Bereich Öffentlichkeitsarbeit am besten passt. Aktion im Stadtpark oder in der Fußgängerzone, Teilnahme am Gottestdienst oder Gemeindefest, offene Jurte, … Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es wichtig ist, sich als Stamm bzw. als Leiterrunde Ziele zu setzen.

Besprecht euch also im Team und versucht ein Ziel nach den SMART Kriterien für eure PfadiTag Aktion zu definieren:

  • Spezifisch
    • Was genau wollt ihr erreichen? 
    • Bsp.: Wir wollen neue Kinder- & Jugendliche mit der Aktion erreichen (und noch spezifischer: Bsp.: im Alter von 10-14 J.)
  • Messbar
    • Wie könnt ihr euer Ziel messbar machen?
    • Bsp.: Mindestens 10 Personen zwischen 10 und 14 erreichen
  • Attraktiv
    •  Ist das Ziel für euch als Stamm attraktiv?
    • Bsp.: Ihr habt eine Sippe, die nur 3 TN hat. 
  • Realistisch
    • Könnt ihr das Ziel überhaupt erreichen? 
    • Bsp.: Nehmt euch nicht vor 100 Personen zu erreichen, wenn ihr nur 2 Leute im Team seid.
  • Terminiert
    • Bis wann wollt ihr das Ziel erreichen?
    • Bsp.: Zum PfadiTag.

 

2. Vorbereitung

Bestellt so früh wie möglich Werbematerialen bei F&F! Was ihr da habt, habt ihr da. Dafür braucht ihr vor allem eure Zielgruppe, aber die habt ihr ja sicherlich schon im Kopf. 

Grob würden wir euch raten, 2 Wochen vor den Ferien mit der Zielplanung und der Planung der Aktion zu starten. Jetzt sind die Ferien in den einzelnen Bundesländern teilweise einen Monat verschoben… also:

Setzt euch eure SMARTEN Ziele so früh wie möglich. Spätestens 6, am besten mindestens 8 Wochen vor dem PfadiTag Wochenende! 

Überlegt euch 4, am besten 6 Wochen vor der Veranstaltung, was ihr für einen Aktionsrahmen haben möchtet und überlegt euch dann im Detail: 

  • Was brauchen wir? Für die Aktion, brauchen wir Verpflegung? Wie finanzieren wir das Material?
  • Wer ist da und hilft? -> Plant eure Aktion realistisch mit den Helfenden, die ihr habt.
  • Wo sind wir? Was müssen wir hierfür beachten/ tun? -> Öffentlicher Ort: Anmelden; Feuer anmelden; 
  • Plan B für sich ändernde Rahmenbedingungen (Wetter oä.)

2 bis 3 Wochen vor dem Aktionswochenende beginnt ihr mit der Feinplanung.

  • Ein genauer Zeitplan.
  • Wer besorgt was?
  • Wer ist wann da? -> plant wenn möglich eine Person als “Springer*in” ein um Stress zu vermeiden
  • Steht der Plan B?

1-2 Wochen vor der Veranstaltung startet ihr die Werbemaßnahmen! 

…und dann steht einem gelungenen PfadiTag nichts mehr im Weg!

3. Werbung

Wir haben einige Methoden erprobt, um auf Pfadfinden aufmerksam zu machen. Die Besten wollen wir euch hier vorstellen. Man kann zwischen Kaltakquise- also dem Ansprechen von Fremden und der Nutzung von Netzwerken, also Eltern, Geschwister, Freunde, unterscheiden.

3.1 Kaltakquise 

Auch wenn wir gerne Pfadfinder*innen sind und manche von uns das zu jeder Gelegenheit voller Stolz nach außen tragen, kann es trotzdem eine Hürde sein, fremde Menschen aus dem Nichts anzusprechen. 

Unsere Tipps:   

  • Kluft & Halstuch helfen, damit man Euch als Pfadfinder*in erkennen kann. 
  • Legt euch einen Satz zum Einstieg in das Gespräch bereit, den ihr Zuhause schonmal üben könnt.
  • Geht mit einem Lächeln, mit Freude und mit Euphorie in das Gespräch: “Der Pfadfinder lacht und singt in allen Lebenslagen.”
  • Lasst euch nicht entmutigen, wenn mal jemand dabei ist, der keine Informationen von euch haben möchte oder blöd zu euch ist!

Methode: Fußgängerzone

Macht einen Stand oder geht mit Flyern / Postkarten in der Fußgängerzone (Stadt) oder zu einem Fest (kleiner Orte / Dörfer) und fragt die Menschen, ob sie wissen, was Pfadfinder sind und ob sie Kinder haben. Erklärt was ihr bei den Pfadfindern macht (Draußen sein, Abenteuer erleben, Gemeinschaft erleben, …) und dass es demnächst einen PfadiTag gibt, für den ihr ihnen gerne eine Einladung mitgeben wollt. Achtung: In manchen Gemeinden sind solche Aktionen genehmigungs- und möglicherweise auch kostenpflichtig!

Methode: Aushang / Auslage

Wir haben einige Werbemittel, die sich für den öffentlichen Raum eignen. Man kann ein Plakat gestalten dazu noch ein paar Abreiszettel mit den wichtigsten Informationen hängen, Stundenpläne in Schreibwarenläden aushängen (direkt nach den Ferien), Flyerständer mit Postkarten bestücken (KiTas, Bäckereien und Cafés, Kirchengemeinde).

Methode: Schule

Wenn es eine Schule in eurem Ort gibt, die Kinder und/oder Jugendliche besuchen, die eurer Zielgruppe entsprechen, könnt ihr dort gut werben. Die einfachste Methode ist es, Stundenpläne, Flyer oder Postkarten zu verteilen. Das könnt ihr entweder selbst machen oder sie an die Schüler*innen verteilen lassen. Schreibt eine kurze Mail an das Sekretariat, ruft an oder schaut einfach kurz dort vorbei und klärt ab ob und wie ihr die Materialien verteilen könnt. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass diese Methode meistens funktioniert und die Werbung so direkt und einfach bei der Zielgruppe ankommt. 

Was wir euch in diesem Jahr neu als Werbematerial für u.a. Schulen bereitstellen sind Festival-Bändchen. Die Methode haben wir von den schwedischen Pfadfinder*innen mitgebracht, dort funktioniert sie super. Verteilt die Bändchen auch an Schulen (wie bei den anderen auch ist hier die Absprache mit der Schule wichtig!). Die Kinder werden im besten Fall mit einem coolen neuen Armband nach Hause kommen und von den Eltern darauf angesprochen. Das Bändchen ist ein Werbemittel was bei den Kindern aller Wahrscheinlichkeit nach ein größeres Interesse weckt als ein Flyer oder eine Postkarte.

Methode: Kleinanzeigen

Es muss ja nicht immer die Analoge Welt sein, in der man sich präsentiert. EBay Kleinanzeigen ist ein Portal in dem Dinge zum Verkaufen und Verschenken angeboten werden. Wir haben gute Erfahrungen macht, dort die PfadiTag Aktion “zum Verschenken” anzubieten. Dazu müssen ein paar aussagekräftige Bilder und ein kurzer, interesseweckender Text in dem ihr eure Aktion kurz schildert. Bilder für die Anzeigen findet ihr im StammesKit zum PfadiTag. Achtet hierbei unbedingt auf die Bildrechte!

3.2 Netzwerke

Wir alle befinden uns in ganz klassischen analogen Sozialen Netzwerken: Elternfreundschaften, andere Vereine und Hobbies, Schule, Uni, … Die Menschen in diesen Netzwerken sind unsere Freunde und sind häufig bereit uns zu helfen, das zu verbreiten, für das wir brennen: Die Pfadfinderei. 

Es liegt an uns, diese Netzwerke zu nutzen und die Menschen nach dem Gefallen zu bitten, für uns zu Werben. Der Vorteil ist, dass diese Personen wiederrum in ihren Netzwerken unterwegs sind und dort wegen der persönlichen Bekanntschaft eine Empfehlung eher angenommen wird. Du würdest eine Empfehlung für ein Café eines Freunds ja auch eher annehmen als von einem Fremden, oder?

Methode: Pfadi-Eltern

Sprecht mit den Eltern euer Pfadi-Teilnehmer*innen, schreibt ihnen Nachrichten oder E-Mails und bittet Sie, Euch bei anderen Eltern zu empfehlen. Besonders gut sind diese Empfehlungen, wenn sie von persönliche Erfahrungen Ihrer Kinder erzählen und direkt auf eure PfadiTag Aktion hinweisen. Das kann dann zum Beispiel so aussehen: 

„Liebe Eltern,
Euer Kind ist bei den Pfadis in _ aktiv. Der Stamm macht am nächsten Samstag eine Aktion, den sogenannten PfadiTag. Da geht es drum, Werbung zu machen und Kinder für die Pfadfinderei zu begeistern. 
Die Gruppenleiter*innen legen sich dafür ins Zeug und haben sich tolle Sachen ausgedacht. Sie wollen gerne, dass der Stamm ein bisschen wächst und noch mehr Kinder dabei sind.
Dabei könnt Ihr sie unterstützen, und zwar in ganz besonderer Weise. Wenn Ihr in Eurem Freundes- und Bekanntenkreis sagt: „mein Kind ist bei den Pfadis und das ist echt gut“, dann ist das die beste Werbung, glaubwürdig und direkt. Ladet Eure Freunde und Bekannten doch ein zum PfadiTag zu kommen. Und wenn Ihr könnt, dann kommt doch selbst mit. Das erhöht die Wirkung noch mehr und senkt die Schwelle für die Interessierten. Dabei sein mit dem Kumpel, mit der Klassenkameradin – da fremdelt niemand.
Was:     PfadiTag Aktion mit Jurten und Stockbrot, Infos für Eltern
Wann: Samstag, von 13 bis 18 Uhr
Wo:      Stadtpark Neustadt, direkt hinter dem Wasserspielplatz
Wer:     Kinder & Jugendliche von 7 bis 10 Jahren

Mehr Infos zum PfadiTag: https://pfaditag.de/
Kommt vorbei und sagt es vor allem sehr gerne weiter!
Liebe Grüße“

4. Durchführung

Worauf muss am Tag geachtet werden?

Ihr habt euch in der Vorbereitung einen Zeitplan erstellt. Geht diesen in der Füru vor dem PfadiTag am besten nochmal durch und klärt letzte Punkte final ab.

Plant euch zur Vorbereitung und für den Aufbau genug Zeit ein, damit ihr alles entspannt vorbereiten könnt und nicht erst auf den letzten Drücker fertig seid.

Seid klar erkenntlich für eure Besucher*innen. Tragt Kluft und Halstuch, nutzt Namensschilder und andere Erkennungsmerkmale.

Trefft Sicherheitsvorkehrungen. Dies kann der Schutz der Feuerstelle, eine Absperrung im öffentlichen Raum, ein Erste-Hilfe-Kasten oder ähnliches sein. Je nachdem, was für eine Aktion ihr macht gibt es andere Maßnahmen, die zu eurer Sicherheit und der Sicherheit eurer Besucher*innen wichtig sind.

5. Was passiert danach?

 

Werbung

 

Um mit dem PfadiTag eine nachhaltige Mitgliedergewinnung zu erreichen ist hier eine Vorbereitung wichtig. Damit Eltern wissen, von welcher Veranstaltung ihre Kinder begeistert nach Hause kommen und sie wissen, was die nächsten Schritte sind (oder damit die an einer Mitarbeit interessierten Menschen wissen was zu tun ist) ist es wichtig ihnen etwas mitzugeben. Das kann ein Flyer sein, der erklärt, was Pfadfinden ist, aber auch eine Einladung zur nächsten Gruppenstunde, Füru, zu einem ersten Kennenlernen oder einem Elternabend. In den PfadiTag Materialen findet ihr einige Vorlagen für solche Einladungen.

 

 

Die Schritte danach:

Nach dem PfadiTag ist vor dem Herbstlager, dem Friedenslicht oder der Weihnachtsfeier aber vor allem vor den nächsten Gruppenstunden. Wie bereits erwähnt ist es wichtig, sich auch vor der Veranstaltung schon Gedanken über die Zeit danach zu machen und sich darauf vorzubereiten. Plant die Veranstaltungen (Gruppenstunden, Elternabende, Führungsrunden oä.) im Vorhinein! So könnt ihr im besten Fall schon am PfadiTag Werbung dafür machen, das Interesse wecken und euch vorbereiten.

 

Außerdem wichtig für eine nachhaltige Nachbereitung ist eine Auswertung eure Veranstaltung am PfadiTag. Bei den PfadiTag Materialen findet ihr eine Auswertungsbogen, den ihr nutzen könnt, um euch über eure Aktion auszutauschen und wichtige Informationen für das kommende Jahr und die nächste (PfadiTag)Veranstaltung festzuhalten.

Das Sommerferienprogramm 2025 auf der Abenteueroase

Auf der Abenteueroase gibt es für die Sommerferien ein spannendes Programm von OKJA (Offene Kinder- und Jugendarbeit):

Unser Sommerferienprogramm in der Abenteueroase: Kreativ, aktiv & voller Sommerlaune!
In den letzten drei Wochen der Sommerferien haben wir von Montag bis Donnerstag, jeweils von 10 bis 15 Uhr geöffnet – mit spannenden Mitmachaktionen für Kinder und Jugendliche. Kostenlos und ohne Voranmeldung!

🎨 Woche 4: Upcycling von Kleidung
Aus Alt mach Neu! Wir gestalten Kleidung mit Batik-Techniken, verzieren T-Shirts und Hosen und lernen einfache Nähtricks, um aus alten Kleidungsstücken echte Unikate zu machen. Bringt gerne alte Kleidung von zuhause mit!

🪵 Woche 5: DIY Holzspiele
Hier wird gesägt, geschliffen und gebaut! Gemeinsam stellen wir Spiele wie Wikingerschach selbst her – echtes Handwerk mit Spielspaß-Garantie.

🔥 Woche 6: Feuer & Flamme
Wie macht man ein Lagerfeuer ganz ohne Grillanzünder? In dieser Woche dreht sich alles ums Feuer: Wir lernen, sicher ein Lagerfeuer zu machen, backen Stockbrot und erleben gemütliche Momente am Feuer.

Für einen besseren Überblick über die Anzahl der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen freuen wir uns über freiwillige Anmeldungen an abo.okja@vcp-bbb.de.

Kommt vorbei – wir freuen uns auf euch!