Adventsmarkt in Basdorf – Gemütlichkeit in der Jurte

Die Wandlitzer Friedenstauben waren auch in diesem Jahr auf dem Adventsmarkt der Kirchengemeinde und der Initiative Wandlitz zeigt Haltung mit einer Jurte und Programm vertreten.

In der Gruppenstunde am Freitag hatten wir schon Jurte und eine Märchenkohte aufgebaut. Das hat ziemlich gut funktioniert, als Abschluss gab es heißen Tee im Gemeinderaum.

So mussten wir dann am Samstag nur alles einräumen und die Jurte gemütlich machen. Viele Lichterketten waren im Einsatz, Magnet war am Ende die Feuerschale mit einem prasselnden Feuer.

Es gab Stockbrot, Tschai, Gemüsesuppe und zwei Bastelangebote – Weihnachtsbaumanhänger aus Bienenwachs und Papierkugeln aus zum Teil recycelten Gemeindebriefen.

Als es dann um 16 Uhr dunkel wurde, kam richtig gute Stimmung auf, die Zeit verging fast wie im Fluge.

Es gab nette Gespräche und immer irgend etwas zu tun, zum Beispiel kümmerten wir uns auch um eine weitere Feuerschale und zwei Feuertonnen, die hatten ordentlich Hunger!

Holz zu hacken war dann auch die Lieblingsbeschäftigung der Sipplinge…

Dank der Freikarten für Helfer*innen, gab es auch genügend Verpflegung von den anderen Marktständen…

Der Abbau ab 19.30 Uhr lief dann auch gut von der Hand, glücklicherweise blieb es trocken an diesem Tag. Im letzten Jahr war das ganz anders…

Vielen Dank an alle, die so fleißig dabei waren und natürlich an das Orgateam und alle Unterstützer*innen…

Bild und Text: JVB

 

 

 

Bußtagstreffen in Alt-Glienicke am 16.11. – Bericht

Pünktlich zum Gottesdienst um 10 Uhr trudelten die Gäste ein, jedenfalls die, die kommen konnten.

Viele hatten im Vorfeld aus unterschiedlichen Gründen abgesagt, andere Veranstaltungen, Krankheit oder eben die altersbedingten Gebrechen.

Toll, dass sich trotzdem am Ende 12 Leute für das Teffen zusammenfanden. Die Kirche war natürlich viel voller, denn es war das 130. Jubiläum der Pfarrkirche zu feiern.

Es gab ein schöne Predigt und aus der Orgel klangen kraftvolle Melodien mit tiefen Bässen. Lothar aus dem GKR erzählte uns später, dass die Orgel aufwendig um elektronische Bauteile erweitert wurde. So ergibt sich eine wunderbare Symbiose aus den originalen Pfeifen und der Elektronik samt starker Lautsprecher.

Nachdem wir beim Empfang mit Sekt und Saft angestoßen hatten und KKK (Kerstins-Kirche-Kekse – siehe Bild) gegessen hatten, fuhren wir zum Gemeindehaus in der Rosestraße.

Pfarrkirche als Zinnguss und Keks… (Bitte nicht verwechseln…)

Dort aßen wir lecker Kürbissuppe und tranken Kaffee und Apfelsaft. Es gab Grußworte von den Anwesenden und denen, die nicht mit dabei sein konnten.

Einige der Anwesenden hatten im alten Gebäude gelebt und sahen den Neubau nun das erste Mal  – sehr emotional…

Günter Polauke erzählte uns von der Erfahrungen seiner Wanderung auf dem grünen Band und den vielen Begegnungen und Erlebnissen.

Die 1400 Kilometer scheinen für eine lange Sommerwanderfahrt gut geeignet, wahrscheinlich aufgeteilt auf mehrere Fahrten. Günter benötigte bei einem Durschnitt von ca. 20 Kilometer am Tag etwas über zwei Monate… Nachlesen könnt ihr alles in seinen Berichten: https://guenterpolauke.de/ – Hier findet ihr auch, warum er als Grenzgänger:in unterwegs war und was er für den Frieden tut… Unbedingt lesenswert, er bespielt auch einen Instagramaccount!

Hier noch ein Auszug aus einen seiner Zeitungsinterviews: „Ich rate jedem, etwas Derartiges seinem Wesen, seinen Möglichkeiten Gemäßes zu tun – egal in welchem Umfang -, den Weg zu sich selbst zu gehen. Man nehme sich Zeit (nicht im Sinne von Urlaub) und einen Rucksack, zu einem geeigneten Zeitpunkt des Lebens. Das ist für jeden anders. Es ist gut, an bestimmten Punkten des eignenen Lebens noch einmal vorbeizukommen.“

Es war dann ein sehr kurzweiliger Nachmittag und um 16 Uhr nach Kaffee und Kuchen und weiteren Anekdoten verabschiedeten wir uns mit Vorfreude auf das kommende Treffen in 2026… Als Dank gab es für Lothar und Günter Polauke 

Vormerken – 15.11.2026 – Bußtagstreffen in Alt-Glienicke mit Start um 10 Uhr zum Gottesdienst…

Vielen Dank an alle, die das Treffen möglich gemacht haben – u.a. Friedel Fröhlich, Kirchengemeinde Alt-Glienicke, Familie Polauke und VCP-BBB…

Text und Bilder: JVB

 

Landesversammlung vom 18.10. – Neue Landesleitung oder was?

An einem sonnigen Oktobertag kamen die Delegierten zur außerordentlichen Landesversammlung in die Abenteueroase, das war nötig geworden, nachdem die alte Landesleitung im September zurückgetreten war.

Einige waren nach der Landessingerunde vom Vorabend gleich geblieben, nach einem stärkenden Frühstück ging es pünktlich um 10 Uhr los…

Durch die Versammlung führte der LVV (Landesversammlungsvorsitz) – Sophie und Rasmus.

Tagesordung – Protokollant*in – Stimmenvergabe – Stimmkarten… Na das kennen wir doch alles…

Einführung in die Idee einer neuen Struktur für die Leitungsebene des VCP-BBB – na das war schon einigen noch unbekannt…

Die Landesebene soll in Zukunft von Teams geleitet werden – Landesbüro – Politisches Engagement/Vertretung nach Außen – Stämme/Ortsgruppen – Strategie/Wachstum

Und ja, es gab dann nach „Murmelphasen“ dann auch richtig viele Kandidat*innen!

Noch etwas Sortierung, ein paar Motivationsreden und das obligatorische Abstimmen der Teams und dann die Wahl, Verkündung und Benennung…

Abgekürzt hier das Ergebnis: 

Bis zur LV 2026 werden das Land nach Landesordnung kommissarisch leiten – Landesratsvorsitz und Landesversammlungsvorsitz (keine Landesleitung gewählt).

Dabei starten nun die unterstützenden Teams durch in eine Erprobungsphase, um spätestens auf der LV im März 2026 dann ein Fazit zu ziehen für die Zukunft:

  • Außenvertretung/politische Engagement – Tia und Benno
  • Strategie und Wachstum (Team neue Wege/Pfade) – Max Sch., Sophie, Albert
  • Stämme – Tia, Lisa, Sophia
  • Landesbüro – Sophia, Lea, Frank, Gabriel

Erreichbar werden die einzelnen Teams in Kürze sein unter: team_aussenvertretung@…, team_strategie@…, team_staemme@…, team_landesbuero@…

Untereinander vernetzen sich alle in Messengergruppen, um schnell in der Kommunikation zu sein…

unsere Teammitglieder in zur Thematik passenden Posen…

(von links nach rechts: Sophie, Max, Benno, Tia, Gabriel, Sophia, Lea, Lisa, Frank, (Albert im Zelt) (Foto: JVB))

Also – frei nach der Liedzeile in den Edelweißpiraten – „Vielleicht wird morgen schon eine neue Zeit anfangen…“ (Oder auch schon gestern…)

Bericht von JVB – Gutes Gelingen und viel Spaß in den Teams… Danke für das Engagement…

Rückblick Stammeslager, Cleanup-Day und Gottesdienst – Die Uckamerka am Pfaditagwochenende

Mein Nachbar Totoro – Meutenlager 2025 – Mit Ehrenamt voll gut…

Die Eindrücke sind noch frisch und ziemlich positiv, es war ein schönes Meutenlager mit einem spannenden Thema – Totoro war immer mit dabei…

Wenn auch nicht so sehr von der Sonne verwöhnt, der Regen ging des öfteren übers Land und über die Zelte, so war es doch recht mild und auch der Wind genügte oft zum Segeln…

Fast 100 Menschen kamen zum Kinderstufenlager nach Großzerlang, die allermeisten blieben bis zum Ende. Tolle Workshops, viel Abenteuer, lange Singeabende, die Wanderung nach Adamswalde, grandiose Anspiele und ein fesches Geländespiel führten durch die kurzweiligen Tage.

Landesleitung, Lagerleitung und Bildungsreferent mit der ersten Perle… Im Hintergrund die Küche…

Viel Ehrenamt war vertreten, wir konnten eine 75 cm lange Perlenkette auffädeln – für jede*n Ehrenamtliche*n eine. Diese wird mit vielen anderen Ketten dann zum Brandenburgtag im September in Perleberg hängen und sicherlich viele 100 Meter zusammen ergeben. Eine schöne nette Idee des Landesnetzwerk Bürgerliches Engagement – Du bist eine Perle!#EngagementPerlen

Landesleitung, Lagerleitung und Bildungsreferent mit der ersten Perle… Im Hintergrund die Küche…

Wir konnten am Abreisetag alle Zelte trocken in die Kisten packen, Petrus hatte Anfang August ein großes Herz für uns. Wir lagen gut im Zeitplan, die nächste Gruppe wollte schon gegen Mittag auf die Wiese, musste sich noch etwas gedulden. Gemäht werden sollte ja auch noch…

Nach den besten Resten Essen auf die Hand gab es noch ein wenig Zeit Adieu zu sagen, die bestellten Busse kamen in diesem Jahr etwas zu spät, das war jedoch deutlich besser als in 2024, da kam wegen der schon in anderen Texten benannten Fehlbuchung ja gar kein Charter-Bus…

Rückblickend ein schönes harmonisches Lager, die Größe grad noch gut zu handhaben, danke auch an die ordentlich geforderte Küche!

Ein schönes Lagerbadge als Erinnerung halte ich grad in meiner Hand, dieses soll für die nächsten Wochen die rechte Brusttasche der Kluft zieren…

Es war toll, dabei gewesen zu sein…

Gut Pfad und einen tollen Sommer… JVB – (Bilder aus Archiv)

Fahrtenbericht zur Kletterfahrt ins Elbi

Kletterfahrt 2025

Mit einem actionreichen Start und banger Verfolgung eines Live-Standorts sind wir (zum Glück mit Milan, der den Zug in letzter Minute bekommen hat) am Freitag in die sächsische Schweiz losgefahren. Mit zahlreichen Snacks gestärkt, sind wir nach der Ankunft in Wehlen hoch und wieder runter zur Boofe am Rauenstein gelaufen. Wir, das waren die rucksackbeladenen Kletterfreund*innen – Maren, Ruben, Milan, Lea, Paul, Kaspar und Jan…

Unterwegs wurden wir mit wunderschöner Aussicht und hunderten Glühwürmchen am Wegesrand belohnt. Drei von uns schliefen bodenständig (Isomatten) und vier abgehoben (Hängematten). Das Licht der Sonne weckte die ersten um 4:30 Uhr, los sind wir dann aber erst um zehn nach weiterem Dösen und einem entspannten Frühstück. Als erstes ging es am Samstag zum Gipfel der drei Bären. Dort gab es Blaubeeren, Brombeeren und Johannisbeeren sowie eine Auswahl entspannter Routen für den Einstieg. Weiter ging’s mit der nächsten Wanderung zum Rhombus, dort gab es dann auch die ersten herausfordernden Routen (manche mit mehr Erfolg, andere mit weniger).

Danach hatten wir uns eine Abkühlung reichlich verdient, immerhin waren es 32° Celsius. Dafür ging’s nach Wehlen ins Freibad. Obwohl die Rutsche abgeschlossen war, war das die perfekte Erfrischung. Lea hat dann noch ein Sockenpaar von Jan geliehen bekommen (geruchliche Rettung aller Beteiligten), da sie ihre Wechselsocken zuhause vergessen hat. Danach ging’s einkaufen, wobei die größte Diskussion durch die Entscheidung zwischen Wassereis oder Milcheis aufgekommen ist und wir am Ende beides genommen haben. Nach dem Neuverteilen des Gewichts von Einkauf und Klettermaterial ging’s nochmal einige Höhenmeter nach oben auf den Quirl, auf dem wir mit einem wunderschönen Sonnenuntergang mit Panoramablick empfangen wurden. Nach dem Gruppenfoto wurden die Trangias angeschmissen und leckeres Abendessen gekocht. Dann gab es eine Singerunde mit Gitarrenspiel und wir sind glücklich in unsere Schlafsäcke geschlüpft.

Am Sonntagmorgen sind wir zum letzten Gipfel der Tour gewandert, der Klamotte am Fuße des Pfaffensteins. Unterwegs sind wir an einem der Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz, der Barbarine vorbeigekommen, ein sehr beeindruckender ehemaliger Klettergipfel, der Gipfelkopf ist etwas locker, so dass das Klettern seit vielen Jahren an ihr nicht mehr möglich und verboten ist. Alle sind einmal schnell auf diversen Reibungsrouten auf die Klamotte geklettert und dann ging’s auch schon wieder flott zum Bahnhof in Königstein, von dem aus wir unsere Rückreise nach Berlin antraten. Zum Glück war in Königstein noch Zeit zum Eis essen – ein perfekter Abschluss dieser tollen Fahrt. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Gut Pfad, Milan und Lea

(Auswahl Fotos und Fotos – JVB)

Die Ergebnisse der 56. Bundesversammlung

Liebe Pfadis, Liebe Mitglieder, 

Am 27. – 29. Juni fand die 56. Bundesversammlung (BV) des VCP´s statt. Auch als VCP-BBB nahmen wir an der BV teil. Auf der BV wurden viele wichtige Anträge diskutiert und beschlossen. Der VCP-Blog fasst die Beschlüsse kurz zusammen in einem Blogeintrag

Die zusammengefassten angenommenen Anträge und die Ergebnisse der Genderwatch:

Antrag A1 Ergebnisverwendung (Angenommen)

Darum geht’s: Der Bundesvorstand wird ermächtigt, bereits bei der Erstellung des Jahresabschlusses 2025 Maßnahmen zur teilweisen oder vollständigen Ergebnisverwendung i.S.d. § 268 Abs. 1 HGB (d.h. Einstellungen in/Entnahmen aus Rücklagen) vorzunehmen.

Antrag A2 Änderung Schulungsrahmenkonzeption (Angenommen)

Darum geht’s: Der Antrag sieht eine Überarbeitung der Schulungsrahmenkonzeption des VCP vor, indem das Woodbadge-Training an die drei von WOSM definierten Rollen angepasst wird: Stammesführung (Woodbadge mit 2 Perlen), Landesebene (3 Perlen) und Bundesebene (4 Perlen), jeweils mit spezifischen Lerninhalten und Methoden. Ziel ist es, die Persönlichkeitsentwicklung erwachsener Mitarbeitender systematisch zu fördern und ihre Kompetenzen gezielt im Kontext ihrer Leitungsaufgaben weiterzuentwickeln.

 

Antrag A4 Konzept zur Abendgestaltung auf dem Bundeslager (Angenommen)

Darum geht’s: Der Antrag legt ein neues Konzept zur Abendgestaltung auf dem Bundeslager fest, das alle Altersgruppen einbezieht und alkoholreduzierte, attraktive Oasen als gemeinsame Treffpunkte schafft. Gleichzeitig werden der verantwortungsvolle Umgang mit Alkohol gestärkt, Ausschankzeiten begrenzt sowie Informations- und Schulungsangebote eingeführt, um den Schutz junger Teilnehmender zu verbessern und den Festivalcharakter des Lagers zu vermeiden.

 

Antrag A8 Strategische Schwerpunkte Wachstum (Angenommen)

Darum geht’s: Zum Erreichen der Wachstumsziele der Pfadfindung nach Bundesversammlungsbeschluss 2022 (Wachstum bis 2032) definiert der VCP nachfolgende 7 strategische Schwerpunkte.

  • Wirkungsvolles Wissensmanagement
  • Ranger und Rover im Verband halten und fördern
  • Junge Erwachsene im Verband halten und fördern
  • Unterstützung von Mitarbeiter*innen in den Stämmen
  • Erwachsene in die Stammesarbeit einbinden
  • Mehr Neugründungen
  • Markenkern definieren & Identität schaffen

 

Antrag A10 rdp Vision (Angenommen)

Darum geht’s: Die Bundesversammlung soll die Weiterentwicklung des rdp hin zu einer engeren, gemeinschaftlich getragenen Zusammenarbeit unterstützen und beauftragt den Bundesvorstand, sich für die Verabschiedung einer entsprechenden Vision einzusetzen. Diese Vision soll gemeinsame Grundlagen und Ziele formulieren, um das Pfadfinden in Deutschland nachhaltig zu stärken und kann im Sinne eines Konsenses mit anderen Mitgliedsverbänden angepasst werden.

Antrag A11 Jugendpolitisches Konzept des VCP (Angenommen)

Darum geht’s: Die Bundesversammlung soll die Weiterentwicklung des rdp hin zu einer engeren, gemeinschaftlich getragenen Zusammenarbeit unterstützen und beauftragt den Bundesvorstand, sich für die Verabschiedung einer entsprechenden Vision einzusetzen. Diese Vision soll gemeinsame Grundlagen und Ziele formulieren, um das Pfadfinden in Deutschland nachhaltig zu stärken und kann im Sinne eines Konsenses mit anderen Mitgliedsverbänden angepasst werden.

 

Genderwatch

Bei der Genderwatch 2025 der Bundesversammlung wurde zum dritten Mal untersucht, wie sich Redeanteile und Beteiligung nach Geschlechtern verteilen. Die Versammlung war mit 43 % sie/ihr-, 47 % er/ihm-Personen, 1 % they/them und 7 % ohne Pronomenangabe relativ ausgewogen zusammengesetzt. Eine positive Entwicklung zeigte sich bei den Antragsvorstellungen: Nur noch 23 % wurden ausschließlich von männlichen Delegierten eingebracht, während 31 % von weiblichen und 46 % gemeinschaftlich vorgestellt wurden. Von den 113 Redebeiträgen entfielen 57 % auf Männer, 32 % auf Frauen, 6 % auf Personen ohne Pronomen und 5 % auf Personen ohne Angabe. Hinsichtlich der Redezeit sprachen Männer mit 54 % zwar weiterhin am meisten, doch ihr Anteil sank deutlich gegenüber dem Vorjahr (68 %), während der Anteil der Redezeit von Frauen auf 32 % stieg (2024: 25 %). Die Ergebnisse zeigen, dass geschlechtergerechte Beteiligung durch Transparenz, Bewusstsein und kontinuierliche Beobachtung gefördert werden kann – die Genderwatch wirkt dabei als ein wichtiges Instrument für nachhaltige Veränderung.

Abbildung 1: Zusammensetzung der Versammlung

Abbildung 2: Anteil der Redebeiträge

Ergebnisse der Vollversammlung des Landesjugendrings Brandenburgs

Liebe Pfadis, Liebe Mitglieder, 

am Samstag den 5. Juli, fand die 42. Vollversammlung des Landesjugendring Brandenburg statt. Auch wir im Rahmen des rdp´s beteiligten uns an der Versammlung und konnten in dieser demokratisch mitwirken.

Auf der Vollversammlung wurden folgende Beschlüsse und Forderungen festgehalten, die wir unterstützen und für richtig erachten (wir geben eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Beschlüsse und Forderungen, genauere Einblicke erhaltet ihr in den verlinkten pdfs und auf der Website: Forderungen und Beschlüsse – Landesjugendring Brandenburg e.V.): 

 Generationengerechtigkeit in Brandenburg stärken – Zukunft gemeinsam mit jungen Menschen

Aktiv und auf Augenhöhe mit der jungen Generation die Zukunft in Brandenburg
gestalten, das fordern wir als Mitgliedsorganisationen des Landesjugendring
Brandenburg und als Vertreter*innen von jungen Menschen in 31 Kinder- und
Jugendverbänden und sieben Stadt- und Kreisjugendringen in Brandenburg.
Wer eine demokratische, offene und zukunftsgewandte Gesellschaft will, der muss
sich in die Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen junger Menschen
und eine nachhaltige Bewältigung von Krisen begeben. Jungen Menschen zuhören,
sich mit ihnen und ihren Interessensvertreter*innen in Debatten begeben und
wirklich die benannten Probleme lösen. Wir fordern für junge Menschen in
Brandenburg verantwortliche Reaktionen der Politik und Verwaltung auf die
drängenden Fragen: bspw. auf den dramatischen Klimawandel und dessen Folgen, auf
gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Diskriminierung, die
mangelnden Angebote für eigenständige Mobilität im ländlichen Raum für Menschen
ohne Führerschein und Auto, die Wohnungsnot, die Armut, die sozialen
Ungleichheiten und die ungleich vorhandenen Teilhabemöglichkeiten in
Brandenburg…

 Rechtsextreme Radikalisierung von Jugendlichen – Eine Herausforderung für Jugend(verbands)arbeit

Die Vollversammlung des Landesjugendring Brandenburg e. V. möge beschließen:
Immer häufiger geraten junge Menschen ins Visier rechtsextremer Akteure – und immer öfter
überschreiten diese gefährliche Grenzen. Diese Entwicklung ist eingebettet in eine größere
gesellschaftliche Dynamik: Rechte und autoritäre Positionen gewinnen an Akzeptanz,
rassistische, antisemitische und queerfeindliche Narrative dringen immer tiefer in die
gesellschaftliche Mitte vor. Gleichzeitig versuchen extrem rechte Akteur*innen gezielt, soziale
Räume zu besetzen – insbesondere dort, wo staatliche Infrastruktur fehlt oder unterfinanziert
ist. Niedrigschwellige Freizeitangebote wie Fußballturniere, Bastelnachmittage oder scheinbar
harmlose Elternarbeit werden genutzt, um Vertrauen zu gewinnen und rechte Weltbilder subtil
zu verbreiten. So entsteht Einfluss nicht durch offenes Unruhestiften und Hetzen, sondern über
Beziehung, Zugehörigkeit und Alltagspräsenz…

 Klare Haltung statt falscher Neutralität – Für eine werteorientierte Jugend(verbands)arbeit

Die politische Bildungsarbeit des Landesjugendringes Brandenburg e.V. (LJR) und
seiner Mitgliedsorganisationen ist nicht neutral, denn sie orientiert sich an
demokratischen Werten. Dies hat der LJR in seiner Satzung festgeschrieben, er
agiert überparteilich und überkonfessionell. Seine Arbeit und die seiner
Mitglieder orientiert sich u.a. an dem Grundgesetz, dem achten Sozialgesetzbuch,
der UN-Kinderrechtskonvention und dem brandenburgischen Kinder- und
Jugendgesetz. Daraus ergeben sich für die außerschulische Bildung explizite
Verpflichtungen, insbesondere sich für die Rechte aller Menschen einzusetzen,
unabhängig von deren politischen, weltanschaulichen und religiösen Unterschieden
sowie ihrer Herkunft und diese zu schützen…

 Kostenloses Deutschlandticket für JuLeica-Inhaber*innen

Die Vollversammlung des Landesjugendring Brandenburg möge beschließen, dass sich
der Landesjugendring Brandenburg gegenüber der Landesregierung und anderen
relevanten Akteuren dafür einsetzt, dass das Deutschlandticket für Inhaber*innen
der Jugendleiter*innen-Card (JuLeiCa) mit voller Kostenerstattung erhältlich
ist…

 Änderung der Satzung

Die Satzung des Landesjugendrings Brandenburg e.V. wird in § 9 wie folgt geändert…

Rückblick Mitarbeitenden Aktion Fangt Mrs. X

Am 27.04.25 veranstalteten wir unsere Mitarbeitenden Aktion Mrs. X. Wir hatten eine Verfolgungsjagd durch den AB Bereich Berlin. Dabei wurde Mrs. X bei der Station Jannowitzbrücke geschnappt. Danach haben wir uns im Monbijoupark getroffen, und die Ware (Pizza) als Belohnung gegessen und das Ringepsiel gespielt😊

Wir (Sophie und Fabi) bedanken uns bei allen, die sich der Jagd angeschlossen haben.